Aachen: Viele Wünsche erfüllt: Bürgerschaft hat 300 Päckchen ins Rathaus gebracht

Aachen: Viele Wünsche erfüllt: Bürgerschaft hat 300 Päckchen ins Rathaus gebracht

Es ist schon zu einer kleinen Tradition geworden: Einige Tage vor Weihnachten werden im Rathaus jene Kinder beschenkt, die im Leben bisher nicht immer so viel Glück gehabt haben. Schon zum achten Mal gingen in diesem Jahr unter dem Weihnachtsbaum im Foyer des Rathauses die Wünsche von vielen Kindern aus gleich drei Betreuungseinrichtungen in Erfüllung.

Am frühen Morgen übergab Oberbürgermeister Marcel Philipp die Geschenke an die vier „Weihnachtsmänner“ der Hilfsinstitutionen, damit diese auch rechtzeitig zu Heiligabend bei den Kindern ankommen.

Es sind eher bescheidene Wünsche, welche die Kinder auf kleinen Zetteln an den Weihnachtsbaum gehängt haben — aber die Aachener haben sie alle zuverlässig erfüllt. Manche lassen auch Rückschlüsse auf die Zukunftspläne zu, etwa der Wunsch nach einem Spielzeugbagger, einer Sporttasche — oder einer Bratpfanne. „Insgesamt konnten wir in diesem Jahr 331 Kindern ihre Wünsche erfüllen, sodass auch sie ein fröhliches Weihnachtsfest erleben können“, sagte Philipp bei der Übergabe. Und er richtete seinen Dank auch an das Team im Rathaus, welches im Hintergrund die Aktion überhaupt möglich gemacht hat.

Viele Bürger und Firmen haben in den vergangenen Wochen die Wunschzettel der Kinder vom Weihnachtsbaum gepflückt und die Geschenke dann schön verpackt zurück ins Rathaus gebracht. Manche kamen auch zu spät und hinterließen dafür teils erhebliche Beträge als Spende für die Kindereinrichtungen in der eigens dafür eingerichteten Box.

Stefan Küpper von Maria im Tann, Burkhard Büttgen und Günter Kriescher vom Jugendhilfezentrum Burtscheid und Horst Kreutz von der Evangelischen Kinder- und Jugendhilfe in Brand sind in diesem Jahr die Überbringer der Geschenke. Das hieß aber zuerst einmal, die über 300 mehr oder weniger großen Päckchen aus dem Rathaus zu schleppen, damit sie zum Fest unter die Weihnachtsbäume kommen. Eine Arbeit aber, die sich lohnen wird, wie die vier aus Erfahrung wissen.

(rh)