Mit viel Energie in der Schule : Verbraucherberatung unterrichtet in der Hauptschule Aretzstraße

Mit viel Energie in der Schule : Verbraucherberatung unterrichtet in der Hauptschule Aretzstraße

Verbraucherberatung unterrichtet an der Hauptschule Aretzstraße. Das Energie-Team bietet weitere kostenlose Workshops an.

Langes Duschen kann heute den Geldbeutel der Eltern, aber in absehbarer Zeit den eigenen erheblich belasten. Dies und einiges mehr erfuhren die Schüler der Gemeinschaftshauptschule Aretzstraße in einem besonderen Unterricht der Verbraucherzentrale NRW.

„Stellt euch vor, ihr seid in der Schule und der Akku eures Smartphones zeigt nur noch fünf Prozent an“, saget Julia Rosenberg, Bildungsexpertin bei der Verbraucherzentrale NRW. Sie riet den Kindern daher: Bluetooth, GPS und Synchronisation deaktivieren sowie die Bildschirmhelligkeit dimmen. Vieles wissen die Schüler schon, doch manche Tipps sind neu zum Beispiel jener zum Akku-Schonen. „Man sollte nicht unter 20 Prozent ent- und nicht über 80 Prozent aufladen“, sagt Julia Rosenberg. „Moderne Akkus bauen sonst mit der Zeit an Kapazität ab.“ Gerade bei modernen Handys, bei denen der Energiespeicher fest eingebaut ist, sei das ärgerlich.

Miniatur-Kohlekraftwerk

In drei Modulen erklärten die Expertinnen der Verbraucherzentrale mehr als 40 Kindern der Stufe 7 Spannendes rund um das Thema Energie. So konnten sie beispielsweise anhand eines nachgebauten Miniatur-Kohlekraftwerks veranschaulichen, was beim Verbrennen eines kleinen Stücks Kohle passiert – neben Strom entsteht im Kraftwerk auch Wärme und viel CO2, dass am Schornstein des Kraftwerksmodells gemessen wurde. Und mit dem Lampenkoffer wurde demonstriert, dass LED-Lampen viel weniger Strom brauchen, als Glühlampen oder Energiesparlampen und trotzdem sehr hell leuchten.

Förderung von Land, EU und Stadt

Das Energie-Team der Verbraucherzentrale NRW bietet verschiedene Workshops für unterschiedliche Altersklassen an. Darunter das Modul „Energiespardetektive“ zum Thema Stromsparen für das 4. und 5. Schuljahr. Das Modul „WARM-up“ richtet sich an die Stufen 5 und 6 und beschäftigt sich mit dem Thema Wärme. Das neueste Modul für die Stufen 7 bis 9 heißt „Voll dabei: Energiesparen durch Energieeffizienz“.

Dank der Förderung von Land, EU und Stadt können die Module den Schulen in Aachen kostenlos angeboten werden. Bei Fragen zum Bildungsangebot und für alle Fragen zum Thema Energieberatung steht Pia Anderer, Energieberaterin in Aachen zur Verfügung (aachen.energie@verbraucherzentrale.nrw.). (red)

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