Aachen: Ursulinerstraße: Steinquader sollen „auf Linie” gebracht werden

Aachen: Ursulinerstraße: Steinquader sollen „auf Linie” gebracht werden

Zuletzt taten sich einige von ihnen vor allem als schmerzhafte Stolperfallen hervor, jetzt sollen sie gleichsam auf Linie gebracht werden.

Die Rede ist von den Blausteinquadern, die die Fußgängerzone Ursulinerstraße schmücken - und seit geraumer Zeit insbesondere Steine des Anstoßes sind.

Die beiden ärgsten Stolpersteine, die besonders aus der Reihe tanzten und Unfälle verursacht hatten, sind von der Stadt mittlerweile entfernt worden.

In der Bezirksvertretung Aachen-Mitte votierte die Politik nun am Mittwochabend dafür, die übrigen Würfel künftig quasi in Reih und Glied aufzustellen. Sie sollen - wie es auch die Verwaltung selbst vorgeschlagen hatte - in der Achse des Leuchtbandes der Straßenleuchten „rhythmisiert platziert werden”, wie es in der Vorlage heißt.

Womit offenbar schlicht gemeint ist, dass Lampen und Steine in einer Flucht entlang der Häuserzeile aufgereiht werden sollen. Eine kleine Gruppierung von Blausteinquadern soll außerdem ihren Platz zum Bücherplatz hin erhalten.

Sollten die Quader nicht so aufgestellt werden, müssten herkömmliche Poller zum Einsatz kommen, hatte die Verwaltung als Alternative aufgezeigt. Schließlich haben die Steinwürfel nicht nur einen gestalterisch-spielerischen, sondern auch schlicht praktischen Daseinszweck: Sie sollen den Blausteinteppich der Flaniermeile vor dem Befahren durch Fahrzeuge schützen.

Mit der „Kommission Barrierefreies Bauen” soll das Ganze noch diskutiert werden, doch die Politik signalisierte am Mittwoch schon Zustimmung - und regte an, gegebenenfalls noch eine farbliche Kontrastierung in Betracht zu ziehen.