Aachen: Umweltausschuss unterstützt Initiative zur Luftreinhaltung

Aachen : Umweltausschuss unterstützt Initiative zur Luftreinhaltung

Interessante Punkte durften die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Klimaschutz in ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause abarbeiten. Zunächst gab Feuerwehrchef Jürgen Wolff eine kurze Übersicht über den Bestand der Hochhäuser in Aachen im Hinblick auf eine mögliche Brandkatastrophe wie in London.

Aufgrund höherer Anforderungen durch die deutsche Bauordnung und bautechnischer Zusatzauflagen sei ein derartiges Inferno in Aachen wohl nicht möglich.

In Sachen Radschnellweg erging an die Verwaltung der Auftrag, die Planung unter Berücksichtigung einiger Problempunkte weiter voranzutreiben. Der Städtetag NRW fordert alle Kommunen in einer 10-Punkte-Resolution auf, Vorschläge zur Luftreinhaltung auf Basis der EU-Normen zu machen. Das Gremium empfahl dem Rat, die Resolution bei der Fortschreibung des Luftreinhalteplanes für Aachen zu berücksichtigen.

Die Stadt Aachen soll den Titel „Fair Trade Stadt“ erneuern. Einstimmig stimmten alle Fraktionen diesem Grünen-Antrag zu. Die Forstwirtschaftspläne wurden ebenso einstimmig angenommen wie der Erlass einer Grün- und Gestaltungssatzung für die Stadt Aachen, wobei die Politiker bewusst darauf aufmerksam machten, dass eine solche Satzung ein Leitfaden sei und im Einzelfall andere weiterreichende Ideen eingebracht werden könnten.

Der Bebauungsplan für den Sonnenweg in der Soers wurde in Teilen aufgehoben, die seinerzeit kritisch diskutierte Änderung zugunsten einer gewerblichen Nutzung wurde rückgängig gemacht. Dem Bebauungsplan für die Kullenhofstraße im Rahmen der Großbaumaßnahme rund um das Klinikum wurde nach intensiver Diskussion ebenfalls zugestimmt.

(ps)
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