Aachen: Überweisung sicherer als die Sammelbüchse

Aachen: Überweisung sicherer als die Sammelbüchse

„Besser weihnachten” - nicht weniger verspricht die Aachener Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW im Rahmen ihrer aktuellen und erstmals speziell zum Fest durchgeführten Informationskampagne: „Wir greifen alle Aspekte auf, die vor Weihnachten aus Verbrauchersicht wichtig sind”, berichtet Jutta Reimnitz, und präsentiert eine Auswahl von Postkarten, die sie den Aachenern auf den Weg gibt.

Die Leiterin der Aachener Beratungsstelle und ihre Mitarbeiterin geben sowohl im persönlichen Gespräch als auch im gedruckten Infomaterial wertvolle Tipps zum Thema Nachhaltigkeit vorweihnachtlichen Einkaufstreiben, von Geschenkekauf bis Festtagsschmaus. Das wird auch in den verbleibenden Tagen bis zum Fest so sein, denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verbraucherzentrale NRW stehen auch in ihren neuen Räumen am AachenMünchener Platz hinter dem Kapuzinerkarree für Fragen bereit.

Seriösität will geprüft sein

Zwei Aspekte haben sie die Konsumentenschützer dabei besonders vorgenommen: Was ist bei vorweihnachtlichen Spenden zu beachten? Und wie verschenkt man einen Gutschein am Besten? Bei beiden Punkten wichtig: Die rechtliche und persönliche Sicherheit in Sachen schöne Geste. „Versichern Sie sich, dass sie an eine seriöse Einrichtung spenden”, rät Jutta Reimnitz, „im Zweifelsfall ist eine Überweisung besser als die Sammelbüchse. Und eine Spendenquittung sollte man in jedem Fall auch erfordern”.

Ein wertvolles Indiz sei das sogenannte Spendensiegel, das seit vielen Jahren vertrauenswürdige Institutionen kennzeichnet. „Hier können sie sicher sein, dass der Löwenanteil ihrer Spende direkt bei der zu unterstützenden Stelle ankommt”, versichert die Aachener Verbraucherschutz-Leiterin.

In Sachen Gutscheine unterscheiden die Berater in diverse Kategorien, und raten je nach Art zum entsprechenden Vorgehen: „Es gibt da etwa die befristeten oder spezifischen Gutscheine”, sagt Jutta Reimnitz, „etwa für bestimmte Veranstaltungen”. Dann die sogenannten Umtauschgutscheine, weit verbreitet und beliebt, da sich der Beschenkte meist selbst aussuchen kann, wie das weihnachtliche Präsent aussehen soll. „Hier gilt es, mögliche Verjährungsfristen zu beachten. Im Zweifelsfall sollte man diese beim Händler erfragen”. Üblicherweise beträgt sie drei Jahre. Am Ende plädiert Jutta Reimnitz dann aber doch auch noch für die persönliche Variante: „Ein selbst gemachter Gutschein ist natürlich noch besser”, lächelt sie. „Nicht nur wegen der zwischenmenschlichen Note”.

Für persönliche Fragen stehen die Mitarbeiter der Aachener Verbraucherzentrale den neuen Räumlichkeiten zur Verfügung:AachenMünchener Platz 6, Telefon 44760.

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