Aachen: Tonnenweise heißer Asphalt stopft den Flickenteppich

Aachen: Tonnenweise heißer Asphalt stopft den Flickenteppich

Auf Aachens Straßen geht es heiß her - jedenfalls dort, wo die Kälte ihre Spuren hinterlassen hat. Vier Teams des Stadtbetriebes sind unterwegs, um die größten Schlaglöcher auf den Straßen zu flicken.

Dabei kann endlich „Heißasphalt” eingesetzt werden. 170 Grad hat der, wird mit der Schaufel aufgetragen, mit einem Abziehbrett begradigt und mit einer Motorwalze verdichtet.

Wäre es kälter, würde sich der Heißasphalt laut Axel Costard vom städtischen Presseamt nicht mit dem Straßenbelag binden und rasch wieder wegplatzen.

So oder so bleibt der Heißasphalt eine provisorische Lösung. „Wenn es wieder wärmer ist, müssen wir noch mal Nacharbeiten. Aber wir mussten so schnell wie möglich eingreifen”, erklärt der Pressesprecher.

Zunächst einmal gehe es darum, die Verkehrssicherheit herzustellen - dafür sind die vier Teams unterwegs, ein Thermowagen im Norden, einer im Süden, einer zwischen Außen- und Innenring und einer im Innenring. Fünf Straßenbegeher verschaffen sich einen Überblick, wo der Frost die größten Schlaglöcher hinterlassen hat.

Und sie finden viele Stellen. Vier bis fünf Tonnen heißer Asphalt werden laut Stadt Tag für Tag verfüllt. Die Kosten seien noch nicht abschätzbar, werden aber aus dem 5-Millionen-Jahresetat für die Straßenunterhaltung finanziert. Costard: „Es ist schlimm - wie immer. Der Frost war nicht gut für die Straßen.”

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