Aachen: Tivoli-Anleihe: Erste Zinsen werden fällig

Aachen: Tivoli-Anleihe: Erste Zinsen werden fällig

Sie war ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum neuen Stadion: die Tivoli-Anleihe. 4,2 Millionen Euro kamen zusammen. Jetzt werden die ersten Zinsen ausgezahlt.

Parallel zum ersten Heimspiel fristgerecht am 16. August die erste Zinszahlung auf die Tivoli-Anleihe. Abhängig von der Art der Verbriefung (Einbuchung in ein Wertpapierdepot oder Schmuckurkunde) erfolgt die Zinszahlung auf unterschiedliche Weise.

Zeichner, die ihre Anleihe in ein Wertpapierdepot einbuchen ließen, erhalten die Zinsen auf ihrem Konto automatisch und fristgerecht abzüglich der gesetzlichen Steuern gutgeschrieben. Sie müssen nichts unternehmen.

Besitzer von Schmuckurkunden, die sich jetzt ihre Zinsen auszahlen lassen möchten, können den Zinsschein 1 aus der Original-Urkunde trennen und ab 17. August bei ihrer Bank/Sparkasse einreichen. Dieser Vorgang ist gebührenpflichtig. Daher hat die Alemannia mit der Aachener Bank eine Kooperation geschlossen, nach der die Auszahlung bei ihrer Hauptgeschäftstelle Theaterstraße 5/Wirichsbongardstraße 50 gebührenfrei erfolgt. Dies gilt auch für Nicht-Kunden der Aachener Bank.

Die Fan-Anleihe wird bezogen auf ihren Nennwert mit 6 Prozent per anno verzinst. Zum ersten Zinstermin wird ein so genannter langer Kupon fällig. Die Zinsen berechnen sich für einen Zeitraum von einem Jahr und 3 Monaten.

Seit dem 1. Januar sind alle Zinszahlungen der Abgeltungssteuer unterworfen. Zeichner, die ihre Anleihe in einem Wertpapierdepot verwahren lassen, erhalten von ihrer Bank eine Zinsabrechnung inklusive Ausweis der abgezogenen Steuer. Inhaber von Schmuckurkunden erhalten die Zinsen abzüglich Steuern in Höhe von zurzeit 26,375 Prozent.

Mehr von Aachener Zeitung