Deutscher Gründerpreis 2019: Teams der Sparkasse Aachen halten bis zur letzten Aufgabe durch

Deutscher Gründerpreis 2019 : Teams der Sparkasse Aachen halten bis zur letzten Aufgabe durch

„Zeigt, was in Euch steckt!“ – so lautete der Aufruf zum Deutschen Gründerpreis 2019. Seit 1999 loben die Zeitschrift „Stern“, die Sparkassen, das ZDF und Porsche diesen jährlichen Schülerwettbewerb aus.

Knapp 750 Schülerteams aus ganz Deutschland waren beim diesjährigen Gründerpreis vertreten, alleine im Rheinland starteten 113 Teams. Die Sparkasse Aachen war mit 15 Teams vertreten, neun haben bis zur letzten Aufgabe durchgehalten.

Im Forum S der Aachener Sparkasse wurden sie jetzt ausgezeichnet. Ihre Urkunden nahmen die Teams von Thomas Salz, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Aachen, entgegen, der den unternehmerischen Mut und die Ausdauer der Schüler lobte. „Alle Teams haben sehr gute Konzepte eingereicht“, freut sich Spielleiterin Svenja Kirchhoff über das hohe Niveau des diesjährigen Teilnehmerfelds.

„Man konnte sich vorher nicht vorstellen, wie viel Arbeit dahinter steckt“, beschreibt Annika Fischer vom Goethe-Gymnasium Stolberg ihre Erfahrungen. Gemeinsam mit ihren Teampartnerinnen Gianna Viethen, Lil von der Weisen und Pauline Schmitt entwickelte sie „Future bag“, einen Rucksack aus recyceltem Plastik. Mit seiner Idee, die Ökonomie und Ökologie verbindet, erreichte das Team den sechsten Platz.

Platz eins belegte das Team „Dir zuliebe“, eine Kooperation der Freien Waldorfschule Aachen und des Heilig-Geist-Gymnasiums Würselen. Leander Rappmann, Tim Posielek sowie Katharina und Tobias Amtenbrink entwickelten ein Konzept zur Vermarktung eines nachhaltigen Shampoos auf Roggenmehlbasis. Dass ihr Produkt funktioniert, bewies das Team mit einer Live-Kopfwäsche bei der Präsentation. Begleitet wurden sie während des Wettbewerbs von Daniel Heckert. Vor drei Jahren coachte er bereits ein Aachener Schülerteam, das es bis zum Bundeswettbewerb schaffte. „Unternehmerisches, kreatives, betriebs- und volkswirtschaftliches Denken, strukturierte Textbearbeitung, Teamarbeit und Kommunikation, das lernen Schüler bei diesem Wettbewerb“, fasst Heckert zusammen.

Zwar hat es dieses Jahr kein Team bis zum Bundeswettbewerb geschafft, doch zwei Teams aus Aachen sind unter den zehn besten Teams des Rheinlandes. Neben „Dir zuliebe“ ist auch das zweitplatzierte Team in Düsseldorf dabei. Die Gruppe „Response“ mit Jorim Soika, Nikolas Fritz und Joel Berres kommt vom Bischöflichen Pius-Gymnasium in Aachen. Die drei entwickelten eine Feedback-App für Produkte und Dienstleistungen. Außerdem verlieh ihnen die Jury einen Sonderpreis für die beste Präsentation im Wettbewerb.

Wie die beiden Teams im Rheinland-Wettbewerb abgeschnitten haben, erfahren sie am 18. Juni auf Schloss Eller.

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