Tästbild spendet 6111 Euro an Projekt der Suchthilfe Aachen

Unterstützung für Kinder suchtkranker Eltern : Feuervogel freut sich über jecke Spende

„Geld brauchen wir eigentlich immer für unsere tägliche Arbeit mit den Kindern und deshalb freuen wir uns riesig über diese unglaublich große Spendensumme“, ist Marie Gurr vom Projekt Feuervogel begeistert. Mit ihrem Kollegen Matthias Soppe nahm sie jetzt eine Spende in Höhe von 6111 Euro vom Karnevalstrio Tästbild entgegen.

Feuervogel – ein Projekt der Suchthilfe Aachen – kümmert sich in den Räumen an der Monheimsallee um Kinder suchtkranker Eltern.

In der vergangenen Session feierten die drei Sänger Tobias Braun, Andreas Dreßel und Bernd Müller bei mehr als 50 Auftritten im Karneval große Erfolge. „Diese Auftritte sind und bleiben für uns aber nebenberuflich und abzüglich unserer Kosten möchten wir den Erlös gerne spenden“, erklärt Bernd Müller. Mit seinen beiden Freunden engagierte er sich bereits vielfach für Kinder und Jugendliche im Raum Aachen – unter anderem für das Kinderheim „Maria im Tann“, die Kinderhospizarbeit, die Kinderkrebshilfe und den Öcher-Karnevals-Kulturpreis.

Der Verein Feuervogel, der Kindern und Jugendlichen aus suchtbelasteten Familien beisteht, wurde im vergangenen Jahr von Tästbild mit 1111 Euro unterstützt. „Wir möchten dieses Engagement nun gerne fortsetzen, weil wir diese wichtige Arbeit dauerhaft unterstützen möchten“, betont Tobias Braun. Also haben sie in der vergangenen Session eine Benefiz-Karnevalsveranstaltung am Einkaufszentrum Hirsch Center organisiert. „Wir sind begeistert über den großen Zuspruch und die spontane Unterstützung vieler Öcher Künstler, Vereine und Prinzen und die große Spendenbereitschaft der Aachener. So hatten wir die Chance, die Bühne für Kinder zu nutzen, denen es nicht so gut geht. Das macht uns große Freude, mindestens so viel wie unsere Musik und der Karneval“, betont Tobias Braun.

Bei Feuervogel wird die Zuwendung nun vor allem für Freizeitaktivitäten mit den Kindern genutzt, die außer der Reihe sind und sonst nicht zu finanzieren wären: Eisessen, Besuche beim CHIO oder Klettern. „Wir betreuen derzeit rund 20 Kinder in vier Gruppen, die einmal in der Woche eine Auszeit haben, die sie so dringend benötigen. Bei uns können sie Kind sein, mit Gleichaltrigen in ähnlicher Situation spielen und essen – und ein Stück Normalität erleben“, erzählt Marie Gurr.

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