SV Eilendorf freut sich über neuen Kunstrasenplatz

Neuer Kunstrasenplatz in Eilendorf : Neuer Platz als Lohn für die Integration

Der SV Eilendorf freut sich über einen weiteren Kunstrasenplatz samt Flutlichtanlage auf seiner Sportanlage an der Halfenstraße.

Die Fußballer machten sich schon warm, als Andre Lütz am Rande des Spielfelds das Wort ergriff. Der Vorsitzende des SV Eilendorf hat den neuen Kunstrasenplatz des Fußballvereins offiziell eröffnet. Etwa 500 Leute waren gekommen, um der Eröffnung und dem anschließenden Aufeinandertreffen zwischen dem SV Eilendorf und dem TSV Hertha Walheim beizuwohnen. Erst wenige Tage zuvor war das „Schmuckstück des Vereins“, wie Lütz den neuen Kunstrasenplatz nennt, fertig geworden.

Und ein Schmuckstück ist der neue Platz wohl auch deswegen, weil er für den SV Eilendorf vielmehr als bloß eine neue Spielstätte ist. Die Kosten hat die Stadt Aachen übernommen, und der Verein wertet das als einen Vertrauensbeweis. Schließlich trage der Sportverein in der Umgebung eine große gesellschaftliche Verantwortung bei der Integration und Inklusion, sagte Lütz. Seit Jahren integriere er Jugendliche jeder Herkunft in die Gemeinschaft des Vereins und zeige so, dass ein Miteinander trotz aller Unterschiede funktioniert. „In unseren Mannschaften spielt die Hautfarbe oder Religion keine Rolle, sondern nur das Talent zum Kicken und der Spaß am Fußball“, sagte er in seiner Eröffnungsrede.

Engagement honoriert

Nun hat die Stadt Aachen das Engagement des Vereins mit einem erneuerten Kunstrasenplatz samt Flutlichtanalage und Umzäunung honoriert. Doch Lütz betonte nicht nur die Förderung durch die Stadt, sondern auch die breite Unterstützung, die der Verein immer wieder von den Eilendorfern selbst erfährt – vor allem bei dem Ziel, ein Zeichen gegen Rechts zu setzen. Und weil der SV Eilendorf auch in Zukunft darauf zählen möchte, spendete der Verein gemeinsam mit der VR Bank Eilendorf jeweils 333 Euro an das Eilendorfer Bündnis für Integration.

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