Städteregion: Stiftung Ehrenamt sucht Preisträger für 2018: Vorschläge gesucht

Städteregion: Stiftung Ehrenamt sucht Preisträger für 2018: Vorschläge gesucht

Wohl kaum ein Preis in der Region hat ein so großes potenzielles Kandidatenfeld. Immerhin engagiert sich etwa ein Drittel aller Bürger in der Städteregion ehrenamtlich, und aus diesem Kreis gilt es auch 2018 wieder, besonders Auszeichnungswürdige zu finden. Das kann die Stiftung für ehrenamtliches Engagement nicht alleine leisten, weshalb jetzt die Bevölkerung selbst gefragt ist, noch bis Ende September Vorschläge einzureichen.

Wie wichtig das Ehrenamt als integraler Teil der Gesellschaft ist, macht Helmut Etschenberg klar, der auch Vorsitzender der Stiftung ist: „Ich lebe ja auf dem Land, und da ist man schon ganz froh, dass es beispielsweise eine Freiwillige Feuerwehr gibt.“ Aber auch bei sozialen Initiativen und in der Vereinsarbeit seien Ehrenamtliche nicht wegzudenken, betont der Städteregionsrat.

Insgesamt stehen in diesem Jahr 8000 Euro aus den Mitteln der Stiftung zur Verfügung, die auf vier einzelne Preisträger oder Gruppen verteilt werden. In der Kategorie „Gemeinsam engagiert“ werden Initiativen oder Vereine ausgezeichnet, die sich in herausragender Weise engagieren, während das Prädikat „Einsatz für die gute Sache“ an eine Person geht, die durch ihr Handeln ein Vorbild für andere ist. Dazu kommen die beiden Kategorien „Nachwuchs mit Idealen“ für besonders engagierte junge Menschen sowie „Eine überzeugende Idee“ für neue Ansätze einer Person oder eines Vereins.

„Das Ehrenamt ist das Scharnier, das eine Gesellschaft zusammenhält. Das merkt man auch bei den Veranstaltungen in Aachen immer wieder, ob es nun das September-Special oder die Fußball-Stadtmeisterschaften sind“, sagt der stellvertretende Stiftungsvorsitzende und Vorstand der Sparkasse Aachen, Norbert Laufs.

Und über die Grenzen hinaus tragen ehrenamtlich Engagierte zur Völkerverständigung und zum Erhalt internationaler Partnerschaften bei, betont Theo Steinröx, Ehrenamtsbeauftragter der Städteregion. „Der Austausch und das freundschaftliche Verhältnis mit den europäischen Nachbarländern fördern das Vertrauen und sind das beste Beispiel für politisches Handeln“, sagt er.

Noch bis 30. September können Vorschläge eingereicht werden. Damit die Jury eine gute Entscheidungsgrundlage hat, sollten diese eine ausführliche Beschreibung der vorgeschlagenen Person oder des Vereins beinhalten sowie einige Erläuterungen zur Aktivität.

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