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Aachen: Stawag und NetAachen: Emil Erdmann weiß Bescheid

Aachen : Stawag und NetAachen: Emil Erdmann weiß Bescheid

Schwarze Knopfaugen, eine Stubsnase, ein aufmerksames und buddelfreudiges Wesen — ein Erdmännchen soll in Zukunft auf Baustellen der Stawag oder NetAachen aufmerksam machen. Emil Erdmann — so haben die Väter und Mütter der beiden Unternehmen das neue Baustellenmaskottchen getauft — ist Ausdruck für eine intensivierte Baustellenkommunikation, die sich der Energieversorger und die Telekommunikationsfirma gemeinsam vorgenommen haben.

8000 Kilometer Rohre und Kabel in 2000 Straßenkilometern: „Wenn wir von einer hoch angesetzten Nutzungsdauer von 100 Jahren ausgehen, müssen wir jedes Jahr 20 Kilometer Leitungen erneuern“, erläuterte Dr. Peter Asmuth, Vorstand der Stawag. NetAachen muss nicht so viel ersetzen, sondern eher modernisieren. Glasfaser für schnelle Datenübertragung ist hier das Stichwort.

Also: Baustellenfrei wird Aachen nie sein — auch wenn beide Unternehmen bereits seit langem ihre Baumaßnahmen miteinander koordinieren. Um das Verständnis bei Anwohnern und Geschäftsleuten zu erhöhen, setzen Stawag und NetAachen nun also auf verstärkte Kommunikation. Die soll vor allem David Lulley übernehmen. Der Kommunikationsfachmann ist seit Anfang des Jahres Ansprechpartner für alle Aachener, die mit der Baustelle von Stawag oder NetAachen vor ihrer Tür ein Problem haben. „In erster Linie habe ich ein offenes Ohr und versuche nach Möglichkeit zusammen mit der Bauleitung zu schnellen, unbürokratischen Lösungen zu kommen“, meinte Lulley. „Die Rückmeldungen sind bisher positiv.“ Er organisiert in Zukunft außerdem die Bürger-Infos.

Informationen über bevorstehende oder bereits eingerichtete Baustellen geben beide Unternehmen zudem weiterhin im Internet (www.stawagbaut.de und www.glasfasernetz-aachen.de). Emil Erdmann reckt dort sein Näschen ebenfalls keck in die Luft. Gemeinsam mit seinen Artgenossen ist er live natürlich noch besser im Tierpark zu beobachten.

(xen)