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Rettungswesen in Aachen: Städteregion tritt Verein „SoKo Respekt“ bei

Rettungswesen in Aachen : Städteregion tritt Verein „SoKo Respekt“ bei

Viermal im Monat werden Einsatzkräfte in der Städteregion angegriffen oder beleidigt – so die offiziellen Zahlen. Um das zu verhindern, soll die Bevölkerung im Umgang mit dem Rettungswesen sensibilisiert werden.

Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sind zunehmend von verbalen und non-verbalen Angriffen betroffen. Vier Vorfälle werden im Monat in der Städteregion Aachen offiziell gemeldet – die tatsächlichen Zahlen sind wesentlich höher.

Um das Bewusstsein der Bevölkerung zu sensibilisieren, mit den Einsatzkräften respektvoll umzugehen, ist die Städteregion Aachen dem Verein „SoKo Respekt“ beigetreten.

1576 Mitglieder (Privatpersonen, Vereine, Städte, etc.) zählt „SoKo Respekt“. „Wir wollen uns schützen und wehren“, sagt Jens Hoffmann, Vorsitzender des Vereins.

Über verschiedene Aktionen und Angebote wollen er und seine Mitstreiter einerseits an den gesunden Menschenverstand appellieren, damit die Helferinnen und Helfer ungehindert ihre Arbeit verrichten können.

Andererseits bieten sie Unterstützung und Ansprechpartner für Einsatzkräfte, die Angriffen akut ausgesetzt sind oder waren.

(hei)