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Städteregion Aachen: Polizei rückt zu „Corona-Einsätzen“ aus

Einige Gruppen unterwegs : Polizei rückt rund 50 Mal zu „Corona-Einsätzen“ aus

Die Aachener Polizei ist am vergangenen Wochenende zu gut 50 Einsätzen rund um die Corona-Pandemie in der Städteregion ausgerückt. Meistens ging es dabei um kleinere Gruppen, die Aufmerksamkeit erregten.

Wie die Polizei berichtet, waren es zumeist kleinere Gruppen in Parks und Grünflächen, auf Sportstätten oder auf sonstigen öffentlichen Flächen, die die Aufmerksamkeit erregten und ein Einschreiten der Polizei und des Ordnungsamtes nötig machten. Die Palette reichte von ballspielenden jungen Leuten, laut grölenden und Musik hörenden Gruppen bis hin zu geselligen kleineren Zusammenkünften.

In einem Restaurant in der Kapellenstraße in Burtscheid wurde Sonntagmittag nicht nur das Essen zum Mitnehmen bereitet, sondern auch die wartenden Kunden unerlaubt bewirtet. Am Driescher Hof hielten sich drei Jugendliche zusammen in einer Laube in der dortigen Kleingartenkolonie auf. Die Polizisten übergaben die drei in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten.

In der Aachener Straße in Alsdorf unterstützte die Polizei das Ordnungsamt am Samstagabend zunächst bei der Kontrolle eines trotz Verbotes laufenden Bordellbetriebes. In der Straße „An der alten Grube“ löste man dann in der Nacht noch eine Party von neun Personen in einer Wohnung auf. In der Palmestraße in Würselen wurde ein Treffen von acht Personen in und an einer dortigen Garage aufgelöst.

Hin und wieder handelte es sich aber auch um „falschen Alarm“, erklärt die Polizei. Dies sei dann der Fall, wenn es sich bei den Gruppen um Familien im eigenen Garten handelte oder wenn Wirte die Zeit nutzten, um in ihren Lokalitäten zu renovieren.

Der überwiegende Teil der Bürgerinnen und Bürgern hält sich weiterhin an das Kontaktverbot, das wegen des Coronavirus verhängt wurde. Die Menschen verhalten sich den eingesetzten Beamten gegenüber einsichtig.

(red/pol)