Aachen: Stadtmeisterschaft: Rennen um die Ausrichtung ist eröffnet

Aachen: Stadtmeisterschaft: Rennen um die Ausrichtung ist eröffnet

Man nehme: Fußballsachverstand, Begeisterungsfähigkeit, Organisationstalent und eine ordentliche Prise Lokalkolorit — und schon darf man sich zum Kreise geeigneter Kandidaten zur Ausrichtung der Fußball-Stadtmeisterschaft um den Sparkassencup zählen.

Der Cup hat sich längst als größtes Turnier der Stadt etabliert, wofür alleine schon die konstante Teilnehmerzahl von bis zu 30 Vereinen spricht. Das jüngste Turnier bei FV Vaalserquartier war wieder ein Paradebeispiel für die Attraktivität und gekonnte Organisation. Und auch für das kommende Jahr steht mit Eintracht Verlautenheide ein Ausrichter in den Startlöchern, der sich der Aufgabe mit vollem Engagement widmen will.

Sparkasse hält die Treue

Danach wird es spannend, denn das Rennen um die weitere Ausrichtung ist eröffnet. Bewerben kann sich grundsätzlich jeder Verein aus dem Stadtgebiet Aachen. Idealerweise Klubs, die das Turnier noch nicht ausgerichtet haben, denn mit der Organisation soll natürlich auch ein Obolus für die Vereinskasse abfallen. Aber das soll keine eherne Regel sein, denn auch Vereinsgeburtstage sollen bei der Verteilung eine Rolle spielen. Unsere Zeitung wird — wie in den Jahren seit 2001 — als Medienpartner zu Verfügung stehen und eine umfassende Berichterstattung garantieren. Eine weitere Konstante dürfte die Ausrichtung attraktiv machen: Die Sparkasse Aachen hat auch für die kommenden Jahre ihre Rolle als Hauptsponsor zugesagt. Lohnende Preisgelder sind also gewiss.

Seit der Reform des Turniers 2000/2001 ist die Fußball-Stadtmeisterschaft entscheidend attraktiver geworden. Bis zu jenem Zeitpunkt war der jeweilige Titelträger automatisch auch Ausrichter — der Kreis der Veranstalter war also eher exklusiv. Durch die wechselnde Vergabe hat sich das grundlegend geändert. Und die Erfahrung hat dieses Konzept bestätigt. Nicht nur große Vereine wie zum Beispiel Westwacht Aachen oder Hertha Walheim haben hervorragende Turniere ausgerichtet, auch kleinere und klassentiefere Vereine — beispielhaft für viele sei hier der OSV Orsbach genannt — haben dickes Lob für ihre Organisation eingeheimst. Es gibt also keinen externen Grund, sich nicht um eine Ausrichtung zu bewerben. Allgemein gilt aber der Grundsatz, dass das Endspiel möglichst am Wochenende vor Beginn der Meisterschaft in den Amateurligen stattfinden sollte. Viele Teams nutzen nämlich das Turnier, um den Status Quo abzurufen.

Zunächst geht es darum, eine Interessentenliste für die Turniere ab 2015 zu erstellen. Diese Klubs werden dann zu einem Kennenlern- und Organisationsabend ins Haus unserer Zeitung an der Dresdener Straße eingeladen. Dort wird dann die Abfolge für die kommenden Jahre besprochen — und möglichst in fairem Sportsgeist nach den Wünschen aller verteilt.

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