1. Lokales
  2. Aachen

Notunterkünfte in Aachen: Stadt schafft mehr Platz für Flüchtlinge

Notunterkünfte in Aachen : Stadt schafft mehr Platz für Flüchtlinge

Die nächste Notunterkunft wird ab heute bezogen: Gleich gegenüber dem Ankunftszentrum in Siegel, im Landesgebäude an der Ecke Robert-Schumann-Straße/Adenauerallee, hat die Stadt jetzt weitere Plätze für Geflüchtete geschaffen.

Immerhin rund 750 Quadratmeter stehen im Parterre des Objektes in Siegel zur Verfügung. Bis zu 49 Geflüchtete sollen dort bis zum morgigen Donnerstag einziehen. Somit könne die Turnhalle an der Königstraße, wo zuletzt 23 Menschen einquartiert waren, jetzt wieder für den Schul- und Vereinssport hergerichtet werden, erklärte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen.

Momentan sind insgesamt elf Turnhallen als Notquartiere für Neuankömmlinge reserviert. In Kürze sollen weitere Objekte bereitgestellt werden, darunter eine ehemalige Kita in Walheim, die vormalige Hauptschule Kronenberg und die ehemalige Kletterhalle an der Kurbrunnenstraße nahe der Normaluhr.

Einige weitere Immobilien sollen nun kurzfristig angemietet werden, die Verhandlungen laufen mit Hochdruck, denn die Zeit drängt. Derzeit beherbergt die Stadt Aachen insgesamt 3304 Geflüchtete allein aus der Ukraine, die als Bezieher von Sozialleistungen registriert sind, davon 1127 Kinder und Jugendliche. 107 Personen sind in Privatwohnungen untergebracht, weitere rund 80 leben in Wohnungen der Gewoge.

Wir berichten weiter.