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Sieben Dinge, die Sie über Streuselbrötchen wissen müssen​

Wer hat das Leckerste? : Sieben Dinge, die Sie über Streuselbrötchen wissen müssen

Haben Streuselbrötchen weniger Kalorien als Fritten? Wieso kann ich auf der Suche nach dem besten Streuselbrötchen der Region eine Reise nach Dresden gewinnen? Stimmen Sie ab!

Das Ding ist Kult. Und knätschig. Kennen Sie nicht, das Wort? Kein Problem. Es geht um Streuselbrötchen. Seit über 100 Jahren ist das Gebäck in Aachen und Umgebung buchstäblich in aller Munde. Wir verraten Ihnen hier anlässlich einer wahren Weltpremiere augenzwinkernd sieben Geheimnisse über Streuselbrötchen, die Sie unbedingt kennen müssen. Denn erstmals in der Geschichte des Bäckerhandwerks suchen wir mit Ihrer Hilfe „Das beste Streuselbrötchen der Region“. Emotion pur. Leidenschaft. Genuss.

Sie können unter aachener-zeitung.de/streusel abstimmen, wer das leckerste Streuselbrötchen Ihrer favorisierten Bäckerei beziehungsweise Filiale bietet. Egal wo. Und Sie können gewinnen: Unter allen Leserinnen und Lesern, die ihre Stimme zwischen Montag, 24. Oktober, 6 Uhr, und dem 11. November, 23.59 Uhr, abgeben, verlosen wir einen Städte-Trip und zehn digitale Jahres-Abos unserer Zeitung. Appetit auf was Süßes? Los geht’s:

1) Alle Streuselbrötchen sind gleich!? Von wegen, das ist Quatsch. Die Geheimwaffe der 228 Bäckereien und Filialen (in der Hand von 29 Eigentümern) in unserer Region hat es nämlich nicht nur in sich. Der Hauptunterschied in der Zubereitung betrifft die Technik: gedrückt oder gerieselt. Das ist Geheimnis Nummer 1. Während die eine Bäckerin und der eine Bäcker eine Handvoll Streusel manuell ganz satt in den süßen Hefeteig-Ballen pressen, lassen die anderen die Streusel aus Fett, Mehl und Zucker von oben aus einer Maschine auf die ins Backblech gebetteten Brötchen rieseln. Übrigens selten eckig, in der Regel rund. Fragen Sie mal beim Bäcker Ihres Vertrauens nach. Variante eins sorgt angeblich für dickeren Streusel-Belag.

2) Streuselbrötchen machen dick!? Blödsinn. Zu wenig Sport macht dick. Ein Streuselbrötchen, in der Regel gut 100 Gramm schwer, hat etwa 400 Kalorien. Muss so sein. Denn neben Mehl, Hefe und Salz gehört Fett dazu – Butter und/oder Margarine sowie Zucker. Und das nicht zu knapp. Sonst schmeckt das Streuselbrötchen nicht. Ein Hamburger, so schwer wie ein Streuselbrötchen, besitzt etwa 250 Kalorien; frittierte Kartoffeln, also Fritten, zählen über 320 Kalorien; 100 Gramm handelsübliche Tüten-Chips schon deutlich über 500 Kalorien. Walnusskerne, so leicht wie ein Streuselbrötchen, haben übrigens über 700 Kalorien. Fazit: Walnüsse machen dicker als Streuselbrötchen.

 Helfen, wenn man kulinarisches Heimweh verspürt, auch selbstgemacht: Streuselbrötchen.
Helfen, wenn man kulinarisches Heimweh verspürt, auch selbstgemacht: Streuselbrötchen. Foto: Yvonne Charl

3) Blond oder brünett? Das hat bei handwerklich perfekt gestylten Streuselbrötchen nicht unbedingt etwas mit der Backdauer zu tun. Sondern mit der Position. Es geht nämlich beides gleichzeitig. Knusprig angebräunt und hell mit leicht matschigen, eher „knätschigen“ Streuseln. Als ob es nicht zu Ende gebacken wäre. Ist es aber. Durchschnittlich circa elf Minuten bei 220 Grad. Die Streuselbrötchen am Rand des Backblechs werden dabei dunkler (mögen angeblich 20 Prozent der Konsumenten) als die zentral positionierten. Hell mögen die allermeisten viel lieber.

4) Streuselbrötchen haben – etwa im Unterschied zur berühmten Aachener Printe – noch nie einen Preis bekommen!? Falsch. Dem Aachener Marcel Schmitz ist es im Oecher Eis-Treff gelungen, seine Zutaten so zu balancieren, dass am Ende ein echtes Streuselbrötchen-Eis im Hörnchen landet. Grundlage ist das Originalrezept eines Aachener Bäckers. Dabei wird das Streuselbrötchen nicht etwa zerschreddert ins Milcheis gemixt. Es wird „nachgebaut“. Der Geschmack erinnert eins zu eins an das Kultbrötchen. Dabei war der Weg zum Streuselbrötchen-Eis für die kleine Manufaktur in den vergangenen zehn Jahren komplizierter als alle anderen Kreationen – aber erfolgreich. Im gleichen Jahr wählte das Gourmet-Magazin Falstaff nämlich die beliebteste Eisdiele in ganz NRW. Die Werbung durch das Streuselbrötcheneis über die Grenzen Aachens hinweg katapultierte den Oecher Eistreff auf den ersten Platz. Streusel gibt es immer, das Streuselbrötchen-Eis nur in speziellen Aktionswochen – es ist in der Herstellung extrem aufwendig. Ganz schön cool.

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5) Streuselbrötchen muss man immer pur genießen!? Kommt drauf an. Es gibt Zeitgenossen, die schmieren Leberwurst zwischen aufgeschnittene Hälften. Andere essen ihr Streuselbrötchen mit Pflaumen, Marmelade oder Extra-Butter obendrauf. Oder mit Schoko-Flocken. Die große Mehrheit verachtet das natürlich. Man vertraut auf die Streuselbrötchen-typischen Gewürze: etwa Vanille, Zimt, Zitrone, zuweilen auch zarte Printengewürze. Dabei gab es vor Jahrzehnten durchaus die Tradition, dass abends in der Bäckerei – wenn einige eher „drüsche“ Streuselbrötchen übrig waren – das Kultgebäck in zwei Hälften geschnitten, mittig mit Vanille-Sahne-Creme bestrichen und obendrauf mit Puderzucker bestäubt wurde. Herrlich.

 Schmeckt wie Streuselbrötchen; ist aber ein Eis nach Geheimrezept aus dem Oecher Eistreff in Aachen. Foto: Marcel Schmitz
Schmeckt wie Streuselbrötchen; ist aber ein Eis nach Geheimrezept aus dem Oecher Eistreff in Aachen. Foto: Marcel Schmitz Foto: Marcel Schmitz

6) Streuselbrötchen gibt es nur in Aachen!? Nonsens. Seit einigen Jahren schwappt die Welle bis Düren, Jülich und Heinsberg. Sogar in Vaals gibt es Streuselbrötchen. Über 20.000 Stück wandern in der Region täglich über die Theken. Dann ist aber auch Schluss. Schon in Köln kennt keiner echte Streuselbrötchen. In Hamburg, Berlin und München schon gar nicht. Dass sich das ändert, ist auch Till Borrmann und seinem Instagram-Team der Bushof Memes zu verdanken. Er hat Streuselbrötchen als das kultigste verbindende Element zwischen Aachenern und Exil-Aachenern in aller Welt erkannt. Zehntausende klicken das an. Deshalb baut er regelmäßig lustige Insta-Storys zum Streuselbrötchen Thema. Tipp: Probieren Sie mal selbst ein Streuselbrötchen zu backen, unser Team von Dreiländerschmeck hat ein Rezept getestet: dreiländerschmeck.de.

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7) Größere Bäckerei-Betriebe haben bei der weltweit ersten Abstimmung zum leckersten Streuselbrötchen der Region Vorteile!? Mitnichten. Denn die Zahl der Stimmen in der Gesamtabrechnung wird durch die Zahl der Shops geteilt. So herrscht mehr Chancengleichheit. Auch der kleinste Bäcker, die kleinste Bäckerin kann am Ende ganz oben auf das Podest klettern.

Noch etwas zum Finale: Wenn Sie unter aachener-zeitung.de/streusel abstimmen und dann per Los als Hauptgewinnerin oder -gewinner gezogen werden, führt Sie unsere Städtereise mit M-Tours Erlebnisreisen mit zwei Übernachtungen ins Elbflorenz nach Dresden. Dort gibt es die Semperoper und die berühmte Sächsische Eierschecke; klingt auch lecker. Is(s)t aber definitiv kein Streuselbrötchen.