Aachen: Sie machen ihren Job für die Gemeinschaft

Aachen: Sie machen ihren Job für die Gemeinschaft

Heiligabend. Der Tag, an dem die Menschen den Alltagsstress hinter sich lassen, verbinden alle vor allem damit, die Stunden mit der Familie und Freunden zu verbringen. Doch nicht alle können den Abend im Kreise ihrer Liebsten verbringen. Die AZ hat Aachener besucht, die beruflich im Einsatz sind, damit alle anderen unbeschwert feiern können — oder im Notfall Experten antreffen, die ihnen helfen können.

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  • (1) Als neulich die nächsten Dienstpläne für die Nothelfer des Deutschen Roten Kreuzes fällig wurden, hat Nayed Belayaria nicht lange gezögert. Und sich gleich freiwillig gemeldet. Nayed Belayaria ist seit einem Jahr beim Roten Kreuz angestellt. Auch Heiligabend will sie als DRK-Betreuerin für die Menschen in der städtischen Flüchtlingsunterkunft an der Turpinstraße da sein. Damit erfüllt die gebürtige Tunesierin, die seit sechs Jahren mit ihrem Mann und ihrem fünfjährigen Töchterchen in der Aachener City wohnt, auch sich selbst einen Wunsch. „Ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich zu bedanken, weil ich hier in Deutschland so gut aufgenommen worden bin“, sagt sie. „Und als Muslimin gönne ich meinen christlichen Mitbürgern von Herzen, dass sie Weihnachten gemeinsam mit ihren Familien verbringen.“ An Heiligabend wird die 46-Jährige eine Feier mit den derzeit 71 Flüchtlingen unter anderem aus Syrien, Irak, Afghanistan und dem Iran mitgestalten, die im ehemaligen Versorgungsamt eine Herberge gefunden haben. „Wir wollen gemeinsam kochen und backen“, erzählt sie. „Und am zweiten Weihnachtstag haben wir eine kleine Bescherung vorbereitet.“ (mh)
  • hagemja1 21.12.2016 Georg Hage Arbeit an Weihnachten
    (hpl)
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