Aachen: Schwertbad: Verdi pocht auf Tarifforderung

Aachen: Schwertbad: Verdi pocht auf Tarifforderung

Im Tarifstreit im Burtscheider Schwertbad halten die Verdi-Mitglieder in der Belegschaft an ihrer Forderung nach einer Bezahlung ähnlich wie im öffentlichen Dienst fest. Zurzeit erhalten die Mitarbeiter teils 20 bis 25 Prozent weniger Gehalt.

Diese Entscheidung sei auf einer Mitgliederversammlung „ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltung“ gefallen, teilte Verdi-Sekretär Harald Meyer am Freitag mit. Die Gewerkschaft erwarte nun vom Arbeitgeber in der nächsten Runde der seit November andauernden Tarifverhandlungen am 5. Juli „endlich ein verhandlungsfähiges Angebot“. Nach diesem Treffen werde man über das weitere Vorgehen entscheiden, sagte Meyer und fügte hinzu: „Die Verdi-Mitglieder der Rehakliniken sind zu allem entschlossen.“

An der Versammlung nahmen auch Mitarbeiter der Rheumaklinik teil, die nach dem Willen der Marienhaus GmbH, der die beiden benachbarten Kurkliniken gehören, künftig auf 20 Prozent ihres Gehalts verzichten sollen. Der katholische Kirchenkonzern macht von diesem „freiwilligen“ Entgegenkommen der Belegschaft möglicherweise den Bau einer neuen Reha-Klinik für 35 Millionen Euro in Burtscheid abhängig.

Mehr von Aachener Zeitung