Aachen: Schwedische Party mit Pippi, Ponys und Popstars

Aachen: Schwedische Party mit Pippi, Ponys und Popstars

Kennen Sie Geronimo, Gregory, Irokes und Monsun? Sie waren nur vier von vielen hundert tierischen und menschlichen Stars, die am Dienstagabend in der Soers den CHIO 2016 offiziell eröffneten. Das Pony-Quartett düste als kleiner Kutschen-Express durch das Stadion und sorgte für viele „Ahhs“ und „Ohhs“ bei den Zuschauern.

Süß, lustig, spektakulär und mit jeder Menge Musik — so hat das „Weltfest des Pferdesports“ nun richtig Fahrt aufgenommen. Zahlreiche Versionen von Pippi Langstrumpf, Ronja Räubertochter und Karlsson vom Dach zauberten die wunderbare Welt Astrid Lindgrens in die Soers. Dazu Königin Silvia, der seit Montag die Herzen der Aachener zufliegen, Abba-Songs und — das ist selbstredend Pflichtprogramm beim CHIO — jede Menge Pferde.

Farbspektakel zum Finale: Nach anderthalb Stunden furioser Show wurde das Hauptstadion in die Farben des Partnerlands Schweden getaucht.

Fertig ist das Menü für eine perfekte Eröffnungsfeier. Sogar der Wettergott war gnädig: Gab es zu Beginn der Feier noch einen kleinen Schauer, kam passend zum Einritt des Königspaares — wie soll es anders sein? — die Sonne zum Vorschein.

Kleine Pippis, Michels und Ronjas aus Aachen: Viele Kinder kamen in den Kostümen der berühmten Astrid-Lindgren-Figuren ins Stadion.

Aus jedem Großereignis haben die Organisatoren in der Vergangenheit Neuerungen für den CHIO herausgezogen. So fand nach der Premiere im Rahmen der Reit-EM 2015 nun auch beim CHIO 2016 die Eröffnungsfeier unter Flutlicht statt.

Feuriger Auftritt: Måns Zelmerlöw, Schwedens ESC-Gewinner aus dem Jahr 2015, heizte dem Publikum zum Abschluss der Eröffnungsfeier noch einmal ordentlich ein. Foto: Uwe Anspach, Wolfgang Birkenstock, Michael Jaspers, Thomas Rubel

Unter der Regie von Grenzlandtheater-Intendant Uwe Brandt wurden dafür jede Menge Menschen und Pferde bewegt. 500 Mitwirkende und mehr als 160 Tiere bejubelten die Zuschauer im mit knapp 40.000 Zuschauern fast ausverkauften Springstadion in der gut anderthalbstündigen Show.

Mittsommernacht in der Soers: Mit vielen Luftballons und unzähligen Kindern wurde das traditionelle schwedische Fest nachgefeiert.

Geboten wurde die ganze Palette, die das Partnerland Schweden zu bieten hat: das berittene königliche Leibgardebataillon, die königliche Feuerwehrkapelle, zahlreiche schwedische Reiter, dazu wilde Wikinger auf ihren Isländern, mittelalterliche Ritter, schwedische Folkloretänzer, um nur einige Acts zu nennen.

Nur Schabernack im Kopf: Michel aus Lönneberga zieht eine ungewöhnliche Flagge auf.

Und dann war da noch Måns Zelmerlöw. Schwedens neuester Pop-Export und ESC-Gewinner 2015 sorgte schließlich für einen fulminanten Schlussakkord bei einer blau-gelben Party, die vor allem eines gemacht hat: mehr Lust auf Schweden und — natürlich — mehr Lust auf das CHIO 2016!

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