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Aachen: Schüler laufen für Ruanda

Aachen : Schüler laufen für Ruanda

Das Outfit war zweitrangig, das Wetter klasse - vor allem aber die Schülerinnen und Schüler waren motiviert. Und das aus gutem Grund und vor allem mit großem Erfolg. Die Städtische Förderschule Beginenstraße hat in diesem Jahr ihren neunten Lebenslauf für die Welthungerhilfe veranstaltet.

Dabei kam ein Betrag von mehr als 1200 Euro zusammen, den die Kinder im Alter zwischen sieben und 18 Jahren durch Sponsorengelder von Eltern, Großeltern, Tanten und Lehrern gesammelt haben.

Das Geld kommt dem Hilfsprojekt „Ruanda” zu Gute, da die Schule einen aktiven Beitrag zur Hilfe leisten will. Rund 80 Schüler beteiligten sich an dem Lebenslauf, um Geld für das Hilfsprojekt zu sammeln. Letztes Jahr kamen so 1500 Euro zusammen.

Für den Lauf waren zwei Stunden angesetzt, die Kinder durften jedoch nicht länger laufen, egal wie groß ihr Ehrgeiz war. In diesem Jahr hielten 17 Kinder die ganze Zeit durch, der Jüngste unter ihnen ist 10 Jahre alt. „Wir achten darauf, dass sich die Kinder nicht zu sehr verausgaben. Gerade die Kleineren stürmen bei dem ersten Pfiff einfach los”, erklärte Nicola Bartetzko. Die Lehrerin organisiert bereits zum zweiten Mal den Lauf.

Den Kindern ist bewusst, dass sie für eine gute Sache laufen, sie haben vorher ausführlich mit ihren Lehrern über das Thema gesprochen und einen Film geguckt. „Sie sind stolz, wenn sie hören, dass sie soviel Geld gesammelt haben”, so Bartetzko.

Der Lauf war bereits seit Tagen das Gesprächsthema Nummer Eins. Nicola Bartetzko wird auch im nächsten Jahr wieder einen Lebenslauf organisieren. „Es ist viel Arbeit, aber es macht Spaß!”, erklärte sie.

Und die Kinder? Die werden mit einer Urkunde und vielen kleinen Geschenken der Welthungerhilfe, zum Beispiel T-Shirts, Aufkleber, Luftballons und Stoffbeutel, belohnt. Und von Frau Bartetzko gibt es noch ein großes Eis. Wenn das kein Grund ist, weiterhin Gutes zu tun.