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Premiere: Schängche zeigt „Der Teufel und das Öcher Platt“

Premiere : Schängche zeigt „Der Teufel und das Öcher Platt“

Bei der Stadtpuppenbühne steht die nächste Premiere an. Auf dem Programm steht ein neues Kinderstück.

Die Stadtpuppenbühne Öcher Schängche zeigt am Sonntag, 20. März, um 15 Uhr in der Barockfabrik am Löhergraben 22 die Uraufführung des Kinderstücks „Der Teufel und das Öcher Platt“.

Das Stück aus der Feder der Autoren Elmar Fiseni und Otto Trebels, künstlerischer Leiter der Stadtpuppenbühne Öcher Schängche, stellt die Aachener Mundart in den Mittelpunkt.

Der Teufel Krippekratz und seine teuflische Großmutter hegen aus alter Zeit Rachegedanken gegen die Aachener. Sie können den Einwohnern aber nichts anhaben, solange diese ihre Mundart, das Öcher Platt, benutzen. Diese Sprache schützt sie.

Krippekratz und seine Großmutter suchen fieberhaft nach einer Lösung und kommen auf die Idee, einen Zauberer einzuschalten. Dieser soll zunächst die Marktfrau Tant Hazzor und die Freundin des Schängche, das Jretche, dazu bringen, an ihrem Marktstand einige Sätze auf Hochdeutsch zu sprechen.

Durch einen Spruch sollen sie dann zur Starrheit verzaubert und in die Hölle transportiert werden. Die Idee führt zunächst zum Erfolg. Aber die Kinder im Publikum haben aufmerksam die Geschichte verfolgt und setzen Schängche und seinen Freund Nieres ins Bild.

Im Verlaufe der Handlung lernen die Kinder viele Öcher-Platt-Begriffe kennen, die ihnen, damit sie sie besser verstehen, ins Hochdeutsch übersetzt werden. Die Verbindung von Hochdeutsch und Öcher Platt ist der eigentliche Kern des Stückes. Am Ende, wie könnte es anders sein, siegt die Schlauheit der Aachenerinnen und Aachener sowie die Benutzung der Muttersprache.

Weitere Aufführungen sind am 3. und 10. April in der Barockfabrik in Aachen (Beginn jeweils 15 Uhr).

(red)