Aachen: Schängche rettet die schöne Königstochter

Aachen: Schängche rettet die schöne Königstochter

Die Premiere des neuen Kinderstücks „Der Zaubertanz“ entführte das Publikum in der Stadtpuppenbühne Öcher Schängche an einen Königshof. Das Puppenspiel in drei Aufzügen von Hermann Scheu wurde einst für das Schängche von Will Hermanns bearbeitet.

Der erste Aufzug spielt in wunderschön gestalteter Kulisse im Königsschloss: Zu Ehren des Königsgeburtstages studieren Schängche und Nieres zusammen mit den Kindern ein Lied ein. Darüber erscheint die Prinzessin und erzählt von einem bösen Traum in der vergangenen Nacht. Noch während sie spricht, wird es draußen dunkel. Es erscheint eine Hexe, die die Prinzessin in einen bunten Vogel verwandelt und mit sich nimmt. Im Schloss herrscht große Bestürzung und Traurigkeit. Man überlegt, wie man die Prinzessin wieder befreien kann. Wer anders als das mutige Schängche könnte sich wohl dazu bereit erklären? Gemeinsam mit seinem Freund Nieres will er die Rettung der schönen Königstochter versuchen.

Der zweite Aufzug spielt im Wald an der Hexenhöhle. Inzwischen hat die Hexe die verzauberte Prinzessin in ihr Hexenhaus gebracht. Ein Zwerg hat Mitleid und beschließt, dem Vöglein zu helfen. Aber die Hexe droht ihm mit dem Räuber Bullerjack. Dieser soll auf die Prinzessin aufpassen. Doch bald wird der Räuber müde und schläft ein. Da tauchen Schängche und Nieres auf. Mit Hilfe des Zwerges, der ihnen einen Zauberstab gibt, gelingt es ihnen, den Räuber zu überlisten. Während Nieres den Zauberstab schwingt, erklingt eine Melodie, worauf der Räuber tanzt, bis er umfällt. Die Prinzessin kann befreit werden, im Schloss herrscht große Freude, und es wird ein rauschendes Fest gefeiert.

Die vielen Öcher Lieder, bei der Premiere auch das eine oder andere Karnevalslied, tragen zur fröhlichen Stimmung bei Jung und Alt bei. Paul Drießen zeichnet für die Musik verantwortlich, Otto Trebels für die künstlerische Leitung. Zum Ensemble gehören Hildegard Barner, Gabriele Herschbach, Elfriede Schultz, Albert Baurmann, Dirk Chauvistré, Paul Drießen, Josef Reuters und Peter Reuters.

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