Saisoneröffnung bei Fußball-Regionalligist Alemannia Aachen

Saisoneröffnung von Alemannia Aachen : Fans blicken hoffnungsfroh auf die Saison

Die Alemannia strahlt an diesem Sonntag, die Vorfreude auf die kommende Spielzeit (Start am letzten Juli-Wochenende in Wuppertal) wird nur durch das breite Lächeln von Geschäftsführer Martin vom Hofe übertroffen – vor allem, wenn es um das Thema DFB-Pokal geht. Denn hier erwartet der Traditionsverein bekanntlich den Bundesligisten Bayer Leverkusen am Tivoli.

„Full House“, also volles Haus, heißt es rund um den Fanshop der Schwarz-Gelben in der Kleinkölnstraße, wo erstmals der offizielle Saisonauftakt mit rund 500 erwartungsfrohen Fans gefeiert wird.

Ein „Full House“ soll es nach den Wünschen aller drei Spitzenkräfte des Clubs – Trainer Fuat Kilic, Präsident Martin Fröhlich und eben Geschäftsführer vom Hofe – auch beim Pokalknaller am 10. August am Tivoli geben. „Wir haben bislang rund 12.000 Eintrittskarten verkauft. Momentan sind die Dauerkarten-Inhaber und die Mitglieder am Zug, ab 22. Juli geht der Rest in den freien Verkauf“, erklärt der Geschäftsführer das Prozedere.

„Wir erwarten um die 30.000 Zuschauer im Stadion. Wie viele es genau werden, hängt auch davon ab, welchen Abstand wir zum Gästeblock halten müssen“, erläutert vom Hofe. Das Pokal-Los schlägt sich auch auf die Regionalliga-Saison nieder, mittlerweile sind fast 3000 Dauerkarten verkauft – Tendenz weiter steigend.

Deutlich spürbarer Optimismus macht sich an diesem Nachmittag auch in den Gesichtern der Neuzugänge der Alemannia breit. Alle denken nicht nur im Stillen, dass in dieser Saison der Aufstieg durchaus ein Thema werden könnte. Auch der ansonsten mehr als vorsichtige Trainer Fuat Kilic scheint keine Einwendungen gegen den Aufstiegsplan zu haben. „Wir starten glücklicherweise in dieser Saison, anders als in den vergangenen Jahren, mit einem weitgehend eingespielten Team. Das ist viel wert“, meint Kilic gegenüber unserer Zeitung. An die Fans appelliert der Trainer gleichwohl: „Wir müssen der Mannschaft auch dann vertrauen und hinter ihr stehen, wenn es mal eine Delle in der Saison geben sollte.“

Dann wächst die Spannung: Wie in jedem Jahr werden ausgesuchte Spieler zu Topmodels für die neuen Trikots. Ein echter Hingucker ist das Heimtrikot, das von Fanshop-Mitarbeiterin Gaby Nobis im Vorfeld als „schwarz mit dünnen gelben Streifen“ beschrieben wird. Tatsächlich ist die Arbeitskleidung für den (im Übrigen frischen und neuen) Rasen am Tivoli beinahe künstlerisch geworden: In loser Folge reihen sich gelbe Querstreifen auf dem schwarzen Untergrund an- und nebeneinander.

Das gelbe Auswärtstrikot hat gleichfalls eine Besonderheit: Im Bauchbereich ist, wie eine Art Wasserzeichen, der Adler aus dem Vereinswappen zu erkennen. Für die Partie gegen Leverkusen wiederum hat die Alemannia eine (stark) limitierte Auflage von Pokalshirts anfertigen lassen.

Kaum erwarten können die Fans wie immer die Autogrammstunde des Kaders. Am Kopf wartet Trainer Fuat Kilic mit seinem „Co“ Christian Mollocher, wie gewohnt bei der Alemannia haben die Rollstuhlfahrer den ersten Zugriff auf die begehrten Karten mit dem Spielerfoto und der silberfarbenen Unterschrift.

Ansonsten sorgen Maria und Alois Poquet von der Via Integration für ein freundliches bis ausgelassenes Familienfest – und damit für einen passenden Rahmen bei der Saisoneröffnung an ungewohnter Stelle.

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