Kinderatelier der Bleiberger Fabrik: Round Table 58 schafft mehr Platz für Kreativität

Kinderatelier der Bleiberger Fabrik : Round Table 58 schafft mehr Platz für Kreativität

Damit man der Kreativität freien Lauf lassen kann, benötigt man neben Ideen vor allem Platz. Denn wo gemalt, getöpfert, gehämmert, genäht, geklebt und gesägt wird, braucht man eine Atmosphäre, in der man in seinem Tun eben nicht eingeschränkt wird.

Damit diese Grundvoraussetzungen gewährleistet sind, wurde das Kinderatelier der Bleiberger Fabrik mit tatkräftiger und finanzieller Unterstützung des Round Table 58 aus Aachen und dem Team der ehrenamtlich Mitarbeitenden der musisch-kreativen Werkwochen umgebaut und um ein kinderfreundliches Podest erweitert. „Der Raum war bis dato nicht wirklich kindergerecht, das Podest war nicht nur viel kleiner, es war zudem brüchig und man konnte dort nicht arbeiten. Generell hatte sich über die Jahre ein großes Chaos angesammelt, das wir endlich beseitigen konnten“, sagt Sibylle Keupen, Leiterin der Bleiberger Fabrik.

Nach einem Vorgespräch mit den Mitgliedern des Round Table 58 entschieden sich diese zu Beginn des Jahres für die Kooperation mit der Bleiberger Fabrik. „Uns ist es besonders wichtig, lokale Projekte mit Kindern zu fördern. Es war schön zu sehen, mit wie viel Herzblut alle Akteure bei der Sache waren und so überlegten wir gemeinsam, wie wir am besten helfen können“, erklärt Andreas Portz vom Round Table. Nach erfolgreichen Gesprächen stand fest: Der Raum sollte im Stil einer offenen Bauweise umgebaut werden. Gut 35 Menschen machten sich drei Tage lang an die Arbeit.

Zwar existiert das Kinderatelier bereits seit 2012, durch die Veränderungen haben in dem gut 40 Quadratmeter großen Raum jetzt mehr Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 17 Jahren die Möglichkeit, kreativ zu arbeiten. Denn durch eine zusätzliche Aufräumaktion wurde zudem Platz für jede Menge (Kunst)-Utensilien geschaffen. „Mit einem neuen Regal für Werkzeuge aller Art bleiben keine Wünsche der kleinen Künstlerinnen und Künstler mehr offen“, sagt Axel Jansen, Leiter der Jugendkunstschule.

Für allem für Keupen war die erstmalige Kooperation ein voller Erfolg, wie sie resümiert. „Das Ganze war eine nachhaltige Aktion und gerade jetzt, wo die Sommerferien zu Ende sind und die neuen Kurse anfangen, ist es super, dass wir nun so ein tolles Atelier haben, in dem im Rahmen von Kursen, Kindergeburtstagen oder Werkwochen gearbeitet werden kann.“