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An Aachener Schulen: „Rotes Telefon“ für den Notfall

An Aachener Schulen : „Rotes Telefon“ für den Notfall

Welche Vorsichtsmaßnahmen gibt es an Aachener Schulen für den Fall einer Gewalttat? Wir haben nachgefragt.

In jeder städtischen Schule in Aachen gibt es ein unscheinbares Telefon, das im Alltag nicht benutzt wird. Dieses „rote Telefon“ ist eine Standleitung zur Polizei. Zum Einsatz kommt es nur, wenn im Fall einer massiven Gewalttat in der Schule, etwa eines Amoklaufs, schnell Hilfe gerufen werden muss.

Bereits vor etlichen Jahren hat die Stadt Aachen alle ihre Schulen mit einem „roten Telefon“ versorgt und weitere Maßnahmen eingeleitet. An jeder Schule ist auch ein Code, in der Regel ein alltäglich klingender Satz, vereinbart, der dem Kollegium signalisiert, dass Gefahr droht.

Verhaltensregeln für den Fall eines Amoklaufs werden in Aachener Schulklassen allerdings nicht geübt. Im Gegensatz zu den meisten amerikanischen Schulen, deren Schülerinnen und Schüler regelmäßig das Verhalten im Fall eines Amoklaufs trainieren, soll es solche Übungen in Nordrhein-Westfalen nicht geben, wie das NRW-Schulministerium in Düsseldorf auf Anfrage unserer Zeitung mitteilt.

(mg)