Aachen: Rockiger Reigen zum 20. Geburtstag

Aachen: Rockiger Reigen zum 20. Geburtstag

Nach dem großen Erfolg und der positiven Resonanz seitens der Öcher Live-Musik-Fans sowie der teilnehmenden Musiker im vergangenen Jahr wird das „Sommerfestival” im Café Egmont jetzt fortgesetzt.

Ab Samstag, 5. Mai, heißt es an der Pontstraße 1-3 „Bühne frei” mit der Schweizer Band Penta Tonic. Geboten wird immer samstags handgemachte Live-Musik - pünktlich ab 20.30 Uhr und bei freiem Eintritt.

„Wir mischen das lokale Angebot mit musikalischen Perlen und Rohdiamanten von außerhalb, die hier in Aachen kaum jemand kennt”, erzählt Stefan Dreher, Chef des Café Egmont. „Ich habe viele Wiederholungstäter eingeladen, denen ich freundschaftlich verbunden bin und die hier schon oft gespielt haben”, gibt der Mittfünziger zu Protokoll. Aus diesem Grunde finden sich im Festivalprogramm in Aachen wohlklingende Namen wie Renaud Marquart, Dold, Neogene, Pencilcase, Schlagsaiten-Qantett und Tideline, deren Album „Organic Rock” vom Deutschen Rockmusiker Verband als bestes Rockalbum 2011 ausgezeichnet wurde, wieder.

Live-Musik-Fans und Musiker, wie Pencilcase-Schlagzeuger Michael Matuschek, schätzen das Flair und das Ambiente des Café Egmonts sowie die Tuchfühlung bei Live-Konzerten: „Hier gibt es keine Bühne, wir sitzen mitten im Publikum. Da die große Glasfront geöffnet ist, bleiben die Menschen, die vorübergehen, stehen und schauen sich unsere Show an. Das Publikum ist total gemischt, und es fühlt sich toll an, dort spielen zu dürfen.”

Das Egmont verfüge über eine wunderbare Schattenterrasse mit großer Glasschiebefront, und Konzerte habe es während der Sommermonate immer gegeben, blickt Dreher zurück. „Ich wollte eine Regelmäßigkeit hineinbringen, damit der Öcher weiß, dass im Zeitraum Mai bis September hier jeden Samstag ab 20.30 Uhr Live-Musik angeboten wird. Und im ersten Jahr hat es wunderbar funktioniert.” Zeitgleich mit dem diesjährigen Sommerfestival feiert das Café übrigens seinen 20. Geburtstag.

„Ich habe in den vergangenen Jahren viele interessante und nette Menschen kennengelernt, gute Kontakte zu den Menschen in Aachen bekommen und viele tolle Bands gesehen”, blickt Stefan Dreher zurück. „Es ist großartig, dass es meinem Team und mir gelungen ist, hier einen Ort der Begegnung zu schaffen, an dem sich Menschen verschiedener Herkunft sowie aus unterschiedlicher Altersgruppen und unterschiedlichen Szenen wohlfühlen.”