Richterich: Richterich macht mobil gegen Rechtsextremismus

Richterich: Richterich macht mobil gegen Rechtsextremismus

Die Kameradschaft Aachener Land ist verboten worden. Doch das heißt längst nicht, dass deswegen rechtsextremistische Strömungen in Aachen und der Region abgeebbt wären. Im Gegenteil. Aus diesem Grund wird in Richterich jetzt mobil gemacht.

Eine Veranstaltungsreihe will aufklären und Verhaltenstipps geben. Organisiert worden ist sie vom Verein „Jugend in Aachen Nord-West” und der „Stiftung lebendige Gemeinde St. Martinus”.

Dem Auftakt der Reihe markiert ein Vortrag des Aachener Journalisten und Rechtsextremismus-Experten Michael Klarmann. Er befasst sich am kommenden Montag, 19. November, mit dem Thema „Rechtsextremismus und Jugendszene”. Dabei geht es unter anderem darum, woran man Rechtsextremisten überhaupt erkennt oder auch, wie sie das Internet nutzen und welche Zeichen, Modemarken und Symbole sie verwenden. Die Veranstaltung findet statt in Schloss Schönau, Schönauer Allee, und beginnt um 19.30 Uhr.

Am Montag, 26. November - am gleichen Ort und zur gleichen Zeit - ist Dominik Clemens zu Gast. Er beleuchtet Hintergründe, Protagonisten, Aktionen und Erscheinungsformen der Neonazis und Rechtsextremisten ind der Aachener Region.

Ein Argumentationstraining mit Dr. Stefan Kirschgens unter dem Titel „Was mache ich gegen rechte und rassistische Parolen?” gibt es schließlich am Samstag, 8. Dezember, von 10 bis 15.30 Uhr ebenfalls im Richtericher Schloss Schönau.

Bei dieser Veranstaltung gibt es eine begrenzte Teilnehmerzahl. Deswegen ist eine Anmeldung unter der Mailadresse marlis@koehne-ac.de erforderlich.

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