Aachen: Reggae in der Frankenburg: Bennet Kutsch mit Band

Aachen: Reggae in der Frankenburg: Bennet Kutsch mit Band

Ein blonder junger Mann von 20 Jahren ist auf den Straßen von Kingston, Jamaika, unterwegs. Es handelt sich nicht um einen „normalen“ Touristen, sondern um einen Musiker, der sich inspirieren lassen will. Bennet Kutsch, inzwischen 21, hat sich im Land des Reggae Inspiration für seine Soulmusik geholt.

Am Freitag, 20. September, bringt er die warmen Klänge, die er auf der Reise durch die Karibik gesammelt hat, in die kühlen Gemäuer der Burg Frankenberg. Ein Gig, der Bennet als Frankenberger ganz besonders am Herzen liegt. Mit einem Lächeln erzählt er: „Die Location steht einfach über allem! Die Burg ist ein Symbol für meine Freunde und mich, weil sie in der Mitte des Viertels liegt.“

Gemeinsam mit seiner Band, auf die der 21-Jährige besonders stolz ist, will er den Innenhof der Burg mit Leben füllen. Auf seiner musikalischen Exkursion werden ihn Sebastian Gross an den Drums, Mathias Brede am Keyboard, Lukas Tzschieche am Bass und Christiana Kogbe als Background-Sängerin begleiten.

Was er mit seinem Auftritt erreichen will? Nicht nur das karibische Flair, das es auch in Form von Cocktails und kleinen Häppchen gibt, verbreiten. „Ich will die Leute überraschen.“

Aufgeregt sei er vor seinem Auftritt nicht, sagt Bennet. Er sei viel zu beschäftigt mit den Vorbereitungen. Der Weg von Jamaika in die Burg Frankenberg war ein langer: Ganz allein hat der Aachener die Organisation des Konzerts übernommen, Bierkästen besorgt, das Catering organisiert und Flyer entworfen.

Vor bis zu 200 Leuten wolle sich der 21-Jährige „ausziehen“, mit seinen Songs Geschichten erzählen — seine Texte seien intim, ehrlich und unverfälscht. „Ich möchte mich gehen lassen, mich einfach frei fühlen auf der Bühne“, erzählt Bennet mit leuchtenden Augen.

Mit denen wird er am Freitag um 19.30 Uhr auch seinem Publikum in der Burg begegnen. Für 8 Euro pro Person nimmt Bennet sein Publikum mit auf seine ganz persönliche Reise.