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Aachen: Raser am Ronheider Berg und mehr Sicherheit für Radfahrer

Aachen : Raser am Ronheider Berg und mehr Sicherheit für Radfahrer

Die Bezirksvertretung Aachen-Mitte beschäftigte mit der Verkehrssicherheit auf Aachens Straßen. Das Gremium empfiehlt dem Verkehrsausschuss, am Ronheider Berg künftig verstärkt mobile Geschwindigkeits-Überwachungen durch die Polizei durchführen zu lassen.

Anwohner hatten sich zuvor im Bürger- und Beschwerdeausschuss über das hohe Tempo beklagt, mit der Pkw die Verbindung zwischen Lütticher Straße und Luxemburger Ring befahren. Außerdem wird die Verwaltung prüfen, welche Radwege am Ronheider Berg angelegt werden können. Für einen Radfahrstreifen - auf der Fahrbahn mit durchgezogener Linie markiert - ist die Straßenbreite zu gering, in Frage käme nur eine gestrichelte dargestellte Leitlinie.

Auch für die Sicherheit der Radfahrer hat die Bezirksvertretung eine Empfehlung ausgesprochen. An Kreuzungen, an denen der Bus sechs Sekunden vor dem Grün der Autofahrer das Signal erhält, losfahren zu können, sollen künftig auch Radfahrer über eine eigene Lichtsignalsteuerung früher in die Pedalen treten können. Dies ist am Hansemannplatz und am Hubertusplatz bereits realisiert.

Demnächst wird, sofern der Verkehrsausschuss am 4. Juni zustimmt, diese Regelung auch an der Theaterstraße/Borngasse und am Peterskirchhof Ecke Peterstraße eingeführt. Es gibt insgesamt 42 Kreuzungen in Aachen, die auf diese Weise gesteuert werden könnten.