Eilendorf: Rad als attraktive Alternative: Eilendorf veröffentlicht Radroutenkarte

Eilendorf: Rad als attraktive Alternative: Eilendorf veröffentlicht Radroutenkarte

Dass Radfahren die Gesundheit fördert, ist ebenso klar wie die Tatsache, dass es die Umwelt schont. Und mit dem Drahtesel können nicht nur Fahrten zur Arbeit mitunter sogar schneller bewerkstelligt werden als mit dem Auto. Vor allem geht es darum, beim Treten in die Pedale Spaß zu haben.

Dabei ist vielen gar nicht bewusst, dass die schönsten Strecken direkt vor der Haustür liegen können.

Die Kampagne „Fahr-Rad in Aachen“ hat in Zusammenarbeit mit der Initiative „Fahrradfreundliches Eilendorf“ im Rahmen der Zukunftswerkstatt Eilendorf 2020 eine Radroutenkarte für den Stadtteil Eilendorf entwickelt. Darin enthalten sind 14 Strecken, die je nach Lust und Laune mehr oder weniger viel Zeit in Anspruch nehmen. Touren nach Laurensberg, zum Sportpark Soers oder nach Burtscheid sind detailliert beschrieben. „Die Idee und der Wunsch für die Routenkarten kamen aus der Bürgerschaft. Im Rahmen der Zukunftswerkstatt wurde diese dann vorgestellt und realisiert“, erzählt Eilendorfs Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler. Ziel sei es, den Personenverkehr zu entzerren und die Menschen dazu zu motivieren, sowohl beruflich als auch privat das Rad zu nutzen.

Ferner seien die Verantwortlichen durch die Routen auch auf Mängel im Straßenverkehr aufmerksam geworden, so Eschweiler. So wurden nicht optimal ausgeleuchtete Wege verbessert und Fahrradbügel dort, wo Bedarf war, angebracht. Dr. Stephanie Küpper von der Kampagne „Fahr-Rad in Aachen“, freut sich, dass nun ein weiteres Stadtgebiet einen Routenplan entwickelt hat: „Unser Ziel ist es, nicht nur die Radfahrer im Stadtgebiet anzusprechen, sondern auch in den verschiedenen Bezirken. Neben Eilendorf arbeitet auch Brand an einer Radroutenkarte.“

(svp)
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