Aachen: Projekt „Brückenschlag“: Eine enorme Hilfe für Familien

Aachen: Projekt „Brückenschlag“: Eine enorme Hilfe für Familien

Vielen Familien und Kindern konnte durch das Projekt „Brückenschlag“ — eine Initiative des ECCA- Euregionalen Comprehensive Cancer Centers Aachen (Krebszentrum) der Uniklinik RWTH Aachen und des Caritasverbands Aachen — bereits geholfen werden.

Die Aachener Koordinationsstelle „Brückenschlag“ bietet Familien mit schwer erkrankten Elternteilen aktiv Unterstützung an und sorgt somit dafür, dass die Familienangehörigen mit der veränderten Lebenssituation sowie Ängsten und Sorgen besser zurechtkommen können.

Jetzt informierten die Verantwortlichen über das einzigartige Modellprojekt in Deutschland und zeigten bisherige Erfolge auf. Unterstützt wurden sie dabei durch Mitglieder des Aachener Unternehmernetzwerkes AIXcellent, welches die Aktionen und Hilfsangebote durch Leistungen seiner rund 40 Mitglieder begleitet.

„Brückenschlag“ wird zu 70 Prozent durch die Aktion Mensch gefördert und nahm 2014 mit zwei hauptamtlichen Kräften seine Arbeit auf.

Bis Mai 2015 wurden Unterstützungsangebote recherchiert, Kontakte zu niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern aufgenommen und ein Unterstützer- und Spenderkreis aufgebaut. Von Juni 2015 bis September 2016 konnte das Netzwerk erweitert und gefestigt, sowie ein Brückenschlag-Fonds gegründet werden. „Zudem haben wir die gewonnenen Erkenntnisse bei der Begleitung und Beratung weiterer Familien ausgewertet und eine Brückenschlag-Software entwickelt“, so Petra Stoschek, Projektkoordinatorin von Brückenschlag.

Waren es bis Mai 2015 noch zehn Familien, die beraten und begleitet wurden, konnte bis September 2016 schon 104 Familien mit 186 Kindern geholfen werden. „Ab jetzt folgt die Überleitung in nachhaltige Strukturen“, so Stoschek. „Die Begleitung und Beratung der Familien läuft weiter. Außerdem werden wir unsere Arbeit evaluieren und über Möglichkeiten der Fortführung entscheiden.“

Das Projekt „Brückenschlag“ wird auch vom Hilfswerk unserer Zeitung, „Menschen helfen Menschen“, unterstützt, ist aber zusätzlich auf Spenden angewiesen.

(cc)