Drei Fälle in Aachen: Polizei wird zu nicht alltäglichen Schlägereien gerufen

Drei Fälle in Aachen : Polizei wird zu nicht alltäglichen Schlägereien gerufen

Am Wochenende ist die Aachener Polizei zu drei nicht alltäglichen Schlägereien gerufen worden. Gegen alle Tatverdächtigen wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

Wie Polizeisprecher Paul Kemen am Montag mitteilte, kam es am Samstagmorgen um kurz nach 4 Uhr zur ersten Schlägerei. In einem Schnellrestaurant auf der Jülicher Straße hatten zwei 21- und 22-jährige Männer drei Gäste angegriffen und geschlagen. Einer der Opfer trug eine aufgeplatzte Lippe davon.

Die Schläge rechtfertigten die Täter mit: „Die haben so blöd geguckt“ Weitere Angaben machten sie gegenüber der Polizei nicht.

Wenig später kam es zu einem Einsatz in einer Diskothek in der Liebigstraße. Auf der Tanzfläche hielten sich mehrere Männer auf. Zwei von ihnen bekamen sich derat in die Haare, dass der Sicherheitsdienst eingreifen musste. Als die Security-Leute die 20 und 21 Jahre alten Männer vor die Tür setzen wollte, schlug der 20-Jährige dem Älteren mit der Faust ins Gesicht. Dieser versetzte seinem Widersacher daraufhin einen Kopfstoß.

Der jüngere Mann erlitt dabei eine aufgeplatzte Lippe, eine blutende Nase und er hatte Schmerzen am linken Auge. Eine ärztliche Behandlung lehnte er aber dennoch ab.

Am Sonntagmorgen prügelten in der Innenstadt zwei Brüder aufeinander ein. Die 16 und 18 Jahre alten Jugendlichen droschen dermaßen aufeinander ein, dass sie ihre Mutter, die schlichtend eingreifen wollte, empfindlich trafen.

Trotz des Verdachts eines Rippenbruchs lehnte die Mutter die Einweisung in ein Krankenhaus ab. Angaben, um was es in dem Streit ging, machte keiner der Beteiligten.

(red/pol)
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