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Aachen: Polizei greift Schleuserauto in Lichtenbusch auf

Aachen : Polizei greift Schleuserauto in Lichtenbusch auf

Die Bundespolizei hat in Aachen-Lichtenbusch ein Schleuserfahrzeug mit drei Insassen angehalten. Die Mitfahrer hatten die Grenze von Belgien nach Deutschland passiert, konnten sich aber nicht ausweisen. Der Fahrer hatte zudem keinen Führerschein dabei und war mit geklauten Kennzeichen unterwegs.

Der Fahrer konnte außerdem keinen gültigen Versicherungsschutz für das Auto vorlegen.

Bei der Überprüfung stellten die Polizeibeamten fest, dass die Kennzeichen erst am vergangenen Montag in Belgien entwendet worden waren. Das Auto war im April in Frankreich gekauft worden. Die dazugehörigen französischen Kennzeichen fanden die Beamten im Kofferraum.

Der Fahrer wurde festgenommen und am Donnerstag im Rahmen des beschleunigten Verfahrens dem Haftrichter vorgeführt. Auch der Beifahrer wurde festgenommen und in Sicherungshaft genommen - er soll nach Belgien rückgeführt werden. Bei dem dritten Mitfahrer handelt es sich um einen Jugendlichen, der in die Obhut des Jugendamtes Eschweiler gegeben wurde.

Gegen die drei Personen wurde ein Strafverfahren wegen der unerlaubten Einreise eingeleitet. Beim Fahrer kamen zudem noch Anzeigen wegen Schleusung, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren ohne Pflichtversicherungsschutz, Diebstahls und Urkundenfälschung angezi. Das Tatfahrzeug wurde eingeschleppt. Zurzeit laufen noch die Ermittlungen der Bundespolizei nach dem rechtmäßigen Eigentümer.

(red/pol)