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Preisschraube: Politiker beschließen die Höhe der Parkgebühren in Aachen

Preisschraube : Politiker beschließen die Höhe der Parkgebühren in Aachen

Der Mobilitätsausschuss des Aachener Stadtrates hat sich am Donnerstagabend mit der teilweise deutlichen Erhöhung der Parkgebühren befasst.

Das Parken in Aachen wird teurer. Dafür hat sich der Mobilitätsausschuss des Aachener Stadtrates mehrheitlich ausgesprochen. Allerdings gilt das zunächst nur für das Parken am Straßenrand.

Wer innerhalb einer Bewohnerparkzone ohne Ausweis sein Blech abstellt, muss künftig 20 Prozent mehr bezahlen. Die Stunde kostet dann im innerstädtischen Bereich 3 statt 2,40 Euro. In der Tarifzone 2 (außerhalb der Innenstadt) kostet eine Stunde Parken dann 1,50 Euro. Man verspricht sich davon auch eine „Lenkungswirkung“ der Parksuchverkehre in Richtung der Parkhäuser, wo das Parken weiter deutlich billiger ist.

Vertagt wurde das Vorhaben, auch das Bewohnerparken deutlich zu verteuern. Im Gespräch war eine Vervierfachung der Gebühren von 30 auf 120 Euro im Jahr. Die Verwaltung soll jetzt eine Vorlage erarbeiten, die eine „soziale Staffelung“ der Gebühren vorsieht. Beschlossen wird das dann im ersten Quartal 2023.

Die Diskussion dürfte spannend werden, da auch Vorschläge – zum Beispiel von der Fraktion Die Zukunft – im Raum stehen, das Bewohnerparken auf 600 Euro innerhalb des Alleenrings und 450 Euro außerhalb zu verteuern.

Wir berichten weiter.

(red)