Petitionsausschuss des Landes berät Thema aus der Städteregion Aachen

Rinderherpes im Aachener Süden : Abgeordnete setzen sich für Kühe ein

Der Streit um Rinderherpes im Aachener Süden beschäftigt jetzt auch den Petitionsausschuss des Landes NRW. Derweil setzen sich Aachener Bundestags- und Landtagsabgeordnete für die Tiere ein.

Mit einem Brief haben sich jetzt die beiden Aachener Bundestagsabgeordneten Ulla Schmidt (SPD) und Rudolf Henke (CDU) sowie der Landtagsabgeordnete Karl Schultheis (SPD) an Städteregionsrat Tim Grüttemeier gewandt. In dem Schreiben, das der Redaktion vorliegt, bitten sie ihn um „größtmögliche Schonung“ der betroffenen Familien. Ihnen sei die Rechtslage bewusst, doch hoffe man, dass die Keulung der Rinderbestände „zumindest bis zum Abschluss des Rechtsweges“ vermieden werden könne.

In einem Antwortschreiben weist die Städteregionsverwaltung darauf hin, dass das Thema „BHV 1 Bekämpfung in der Städteregion Aachen“ am 12. November im Petitionsausschuss des Landes behandelt werden soll. Dem Wunsch, bis dahin keine Tiere töten zu lassen, habe Grüttemeier „selbstverständlich stattgegeben“.

Anfang Juli war das Rinderherpesvirus bei Tieren im Aachener Süden festgestellt und durch das Veterinäramt der Städteregion eine Schlachtung der gesamten Herde verfügt worden. Seitdem befinden sich mehrere Landwirte im Rechtsstreit mit der Behörde.

(slg)
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