Aachen: Orkan „Andrea” zeigt für Autos keine Gnade

Aachen: Orkan „Andrea” zeigt für Autos keine Gnade

Der Himmel verdunkelte sich schlagartig, Blitze schossen aus der schwarzen Wand in Richtung Erde. Dazu gesellten sich Sturmböen und starke Regenschauer. Orkan „Andrea” machte auch vor Aachen nicht Halt und hinterließ seine Spuren.

Bäume stürzten auf Autos, Straßen wurden überschwemmt. Der Deutsche Wetterdienst meldete für die Region Windgeschwindigkeiten zwischen 90 und 100 Stundenkilometern. „Aus unserer Sicht ist das Schlimmste aber an uns vorbei gezogen. Es war nicht so heftig wie vielleicht zu erwarten”, erklärt Paul Kemen, Pressesprecher der Polizei Aachen.

„Andrea” wütete nur kurz über NRW. Am Mittag beruhigte sich die Wetterlage und bei Polizei und Feuerwehr gingen nur noch vereinzelt Meldungen über witterungsbedingte Schäden ein. „Wir hatten zwischen 6 und 12 Uhr insgesamt 25 witterungsbedingte Einsätze”, sagt Kemen. Anlässe für die Einsätze waren in erster Linie umgestürzte Bäume, Verkehrsschilder, Mülltonnen und herab fallende Dachziegel. Fünf Mal kam es zu Verkehrsunfällen mit Sachschaden.

Der entstandene Gesamtschaden aller Einsätze beläuft sich nach Schätzung der Polizei auf rund 18.000 Euro. Die Feuerwehr Aachen verzeichnete bis um halb zwölf mittags 14 abgeschlossene Einsätze. Am Ende des Tages waren es „Zumeist handelte es sich um umgestürzte Bäume und Überschwemmungen durch verstopfte Kanaleinläufe”, erklärt Adelbert Zieger, Lagedienstführer der Feuerwehr Aachen.

Auf dem Kornelimünsterweg in Burtscheid begrub ein umgestürzter Baum ein Auto unter sich — Totalschaden. In der Berdoletstraße, ebenfalls in Burtscheid, fiel ein Baum auf einen Lkw. Die Schleidener Straße wurde wegen eines umgestürzten Baumes für den Verkehr kurzzeitig gesperrt. In Kornelimünster krachte ein Baum in die Inde. Personen kamen bei dem Unwetter in Aachen nicht zu Schaden.

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