Ischim/Aachen: Ordensfrauen bitten um Hilfe für Wasseropfer

Ischim/Aachen : Ordensfrauen bitten um Hilfe für Wasseropfer

Von schlimmen Ereignissen müssen die Unterstützer der Sibirienhilfe Aachen berichten. Diese ist angesiedelt bei den Armen-Schwestern vom hl. Franziskus. Wie die Öffentlichkeitsreferentin Verena Bauwens berichtet, brach am 5. Mai eine Flutwelle den Damm vor der westsibirischen Stadt Ischim. Die Hilfsorganisation hofft auf Spenden, um vor Ort helfen zu können

Die Wassermassen des Flusses fluteten die Wohngebiete am Stadtrand und 60 Häuser in der Innenstadt. Mehr als 600 Menschen mussten evakuiert werden. Die Überschwemmungszone sei von der Polizei abgeriegelt, das Hochwasser stehe in den Häusern.

Ischim/Aachen. Von schlimmen Ereignissen müssen die Unterstützer der Sibirienhilfe Aachen berichten. Diese ist angesiedelt bei den Armen-Schwestern vom hl. Franziskus. Wie die Öffentlichkeitsreferentin Verena Bauwens berichtet, brach am 5. Mai eine Fl.

Es sei noch zu früh, um den Schaden einschätzen zu können. Doch was laut Verena Bauwens feststeht: Für die Betroffenen ist die Überschwemmung eine Katastrophe. Sie haben mit dem Haus nicht nur ihr ganzes Vermögen verloren, auch Fußboden, Ofen, Möbel und Haushaltstechnik werden nicht mehr brauchbar sein. Außerdem können sie in diesem Sommer keine Kartoffeln und kein Gemüse im Garten anbauen. Das heißt, im nächsten Winter werden sie hungern.

Ischim/Aachen. Von schlimmen Ereignissen müssen die Unterstützer der Sibirienhilfe Aachen berichten. Diese ist angesiedelt bei den Armen-Schwestern vom hl. Franziskus. Wie die Öffentlichkeitsreferentin Verena Bauwens berichtet, brach am 5. Mai eine Fl.

Die Mitarbeiter der Caritas Ischim sind in engem Kontakt zu den Klienten, die sie im Familienzentrum oder der Hauskrankenpflege betreuen und versuchen nach allen Kräften zu helfen.

Ursache der Flutwelle ist das Wasserreservoir Sergeevka auf kasachischem Grund, dessen Pegel nach der extremen Schneeschmelze unkontrolliert gesenkt worden sei. Die Wassermassen trafen flussabwärts die russische Stadt Ischim. Für diese Menschen bitten die Armen-Schwestern um Hilfe.

Schon seit dem Jahr 1995 bitten die Armen-Schwestern vom hl. Franziskus (Aachener Franziskanerinnen) um finanzielle Unterstützung der Caritasarbeit in Sibirien. In einem Bistum, das der Fläche nach größer ist als Westeuropa, koordiniert und fördert die Diözesancaritas die Entwicklung kirchlicher Sozialarbeit.

Schwester M. Elisabeth, Ordensschwester der Aachener Franziskanerinnen, hat mit finanzieller und ideeller Unterstützung deutscher Spender über viele Jahre die Caritasarbeit im postkommunistischen Russland aufgebaut. Sechs Jahre lang hat auch die Aachenerin Schwester Maria Ursula diesen Aufbau vor Ort unterstützt. Beide Schwestern leben und arbeiten inzwischen wieder in Deutschland, aber die Verbundenheit und der Kontakt zu den Caritasmitarbeitern vor Ort bleibt, und auch die Nöte und Sorgen der Menschen haben die Schwester nach der Rückkehr nicht einfach hinter sich gelassen.

Wie einst Franziska Schervier

Die Unterstützung der Caritasarbeit liegt dem Orden weiterhin sehr am Herzen. Ebenso wie Franziska Schervier zur damaligen Zeit, helfen die Caritasmitarbeiter heute vor Ort Wunden zu heilen und Seelen zu retten.

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