Brand: Neujahrsempfang Brand: Optimismus bleibt Gebot der Stunde

Brand: Neujahrsempfang Brand: Optimismus bleibt Gebot der Stunde

Im Mittelpunkt der Ansprachen anlässlich des Neujahrsempfangs im Bezirksamt Brand stand das vielgelobte „Brander Wir-Gefühl”. Als Chancen in der Krise seien neue Möglichkeiten gefordert, so die „Rahmenplanung Brand”, die Bezirksvorsteher Herbert Henn als „Meilenstein für Brand” sieht.

„Ungehobene Schätze”

Bezirksamtsleiterin Marianne Krott-Ulrich hieß zahlreiche Gäste, darunter die OB-Kandidaten Marcel Philipp (CDU) und Karl Schultheis (SPD), willkommen. Henn umriss einige Negativschlagzeilen, wandte sich dann aber dem Positiven zu, zu dem auch der Umbau der Trierer Straße gehöre.

„Ist das gewünschte Kultur- oder Bürgerhaus als Festhalle in einer Vielfachnutzung Utopie, Vision oder doch bald schon Realität?”, spekulierte der Bezirksvorsteher. Er sieht den Schwerpunkt eines Konjunkturprogramms mit Investitionen in den Bereichen Infrastruktur, Schule, Bildung. In Sachen Kultur sprach Henn „ungehobene Schätze” auch in Brand an. Er verwies auf eine erste Ausstellung in diesem Jahr aus einem großen privaten Fundus und bat um tatkräftige Unterstützung.

Stolz verkündete Willi Eschweiler, Vorsitzender des Bürgervereins, dass eine Welle des gegenseitigen Helfens und Füreinanders durch den Stadtbezirk gehe. In seinen Dank schloss er zahlreiche Brander für ihr selbstloses Engagement ein. Herbert Stettner, Vorsitzender der St.-Donatus-Schützengesellschaft, verkündete die nächste frohe Botschaft: „Wir feiern in diesem Jahr unser 175-jähriges Bestehen.” Der Festakt wurde musikalisch und gesanglich vom Jugendorchester Brand des Trommler- und Pfeiferkorps sowie vom Chor Humor-Harmonie gestaltet.

Henn zeichnete die Redakteurinnen Tabea Marx und Rebecca Gier von der Schülerzeitung „Marktblättchen” für ihr Engagement aus. Eine besondere Ehrung widmete er den Brander Wehrmännern Thomas Engelhoven und Sebastian Kehr, die beim CHIO 2008, als ein Gespann in voller Fahrt durch das Gelände raste, vorbildlichen Mut und Zivilcourage bewiesen und unter Einsatz ihres eigenen Lebens vier Kinder retten konnten (wir berichteten). Für besonders großes ehrenamtliches Engagement im Bürgerverein ehrte Willi Eschweiler Bruno Kreus.

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