Eilendorf: Neue Urnenwand auf dem Friedhof Nirmer Straße

Eilendorf : Neue Urnenwand auf dem Friedhof Nirmer Straße

Auf dem Friedhof Nirmer Straße wird bald eine neue Urnenwand in Nähe der Unterstellhalle errichtet, vorgesehen sind 144 Urnenkammern. Wie die Verwaltung in der Bezirksvertretung berichtete, bewege sich der Trend mehr zu pflegefreien Gräbern.

Eine aus mehreren Fertigmodulen bestehende doppelseitige Urnenwandanlage beinhalte künftig 144 Urnenkammern. Die Module werden dem Bedarf angepasst und durch eine Heckenpflanzung in Breite der Wand voneinander getrennt eingebaut. Als erste Ausbaustufe könne mit 24 Grabkammern kurzfristig begonnen werden, die Kosten belaufen sich auf rund 10.000 Euro.

Bereits seit 2002 gibt es auf dem Friedhof Nirmer Straße eine Urnenwandanlage, doch eine erneute Erweiterung sei an dieser Stelle nicht mehr möglich. Künftig wird es größere Freiflächen geben, die renaturiert werden sollen.

Die Trauerhalle auf dem Friedhof Nirmer Straße, leider nicht barrierefrei, ist in die Jahre gekommen, sie soll saniert werden. Bei den „Wiesengräbern“, auf denen Grabschmuck unerwünscht ist, möge die Verwaltung den Bedürfnissen der Bürger nachkommen, damit sie in den Monaten, wo die Fläche nicht gemäht wird (1. November bis 6. Januar), Grabschmuck ablegen können. Markus Plum möchte eine Verlängerung bis zum 1. März erwirken.

Die Gefahr sei groß, erinnerte Karl Küpper vom Aachener Stadtbetrieb, diesbezüglich würden auf den Friedhöfen regelrecht „militante Kämpfe“ mit Grabschmückern, die das System nicht verstehen, ausgetragen. Die Ruhe der Fläche sei wichtig, die Frist bis 6. Januar müsse bleiben.

(der)