Aachen: Neue Angebote für Kinder im Wiesental

Aachen: Neue Angebote für Kinder im Wiesental

Lange wurden im Quartier Wiesental Projekte geplant, jetzt konnten endlich Ergebnisse präsentiert werden: Der Spielplatz Wiesental und der Spielplatz Talbotstraße wurden erneuert, vier neue Gehwege wurden angelegt, es wurden Lampen angebracht und der Schulhof der Martin-Luther-King-Schule wurde umgestaltet.

Dafür sei eine Summe von 650.000 Euro investiert worden, 80 Prozent davon wurden von EU, Land und Bund gefördert, sagt der Projektleiter Soziale Stadt Aachen-Nord, Fabian Kumkar.

„Die Aktionen unter dem Motto ‚Viele packen gemeinsam an‘ haben Gestalt angenommen“, findet auch Bezirksbürgermeisterin Marianne Conradt. Auf dem Spielplatz Talbotstraße beispielsweise entstand ein großes Wasserspiel. Der Spielplatz Wiesental wurde unter dem Motto „Dschungelcamp“ umgestaltet. An der Martin-Luther-King-Schule durften auch die Schüler kreativ werden:

Zwei Fassaden wurden neu gestaltet. Eine der Fassaden trägt nun das Gesicht des Namensgebers der Schule, des berühmtem Bürgerrechtlers Martin Luther King. Auch der Schulhof wurde erneuert und zu einem Spiel- und Sportplatz umgestaltet. Die Flächen sollen außerhalb der Öffnungszeiten der Schule auch öffentlich genutzt werden können und so dem gesamten Viertel zugute kommen.

Bei den neu angelegten Wegen handelt es sich unter anderem auch um Strecken, die den Weg zur Wurm erleichtern, die entlang des Wiesental-Quartiers verläuft. Auch Straßenlaternen mit energiesparenden LED-Leuchten wurden an einigen Stellen angebracht. Auf dem Programm stehen nun noch Sanierungen von städtischen und Gewoge Wohnungen.

Mit den Ergebnissen ist Kumkar zufrieden. Probleme gibt es allerdings bei einer Einigung der Stadt mit dem Kleingartenverein Wiesental. Eine Vereinbarung hält fest, dass zwei Tore, die den Zugang zu Wegen durch die Kleingartenanlage ermöglichen, in der Winterzeit am Wochenende geöffnet bleiben sollen.

So müssen Bewohner des Quartiers keine Umwege in Kauf nehmen und können auf dem schnellsten Wege an die Wurm gelangen. Die Tore wurden aber inzwischen durch Vereinsmitglieder mit einem Schloss verriegelt. „Es war uns wichtig, dass die Regelung keinen zusätzlichen Aufwand für den Kleingartenverein bedeutet“, sagt Planungs- und Umweltdezernentin Gisela Nacken.

„Die Tore wurden so eingerichtet, dass sie automatisch über eine Zeitschaltuhr geöffnet und verriegelt werden.“ Die Mitglieder des Vereins fürchten aber offenbar Einbrüche. Wie in diesem Punkt weiter verfahren werden soll, ist noch unklar.