Aachen: Neben dem Rasen wuchert Kritik

Aachen : Neben dem Rasen wuchert Kritik

Um am Boden nicht die Übersicht zu verlieren, ist der Aachener Stadtbetrieb in die Luft gegangen. Jedenfalls wird beim Stadtbetrieb gerade mittels Luftbilder eine Grünflächendatei aufgebaut, in der jeder Quadratmeter Rasen, Weg, Bepflanzung, Gebäude oder auch Wasser erfasst ist.

Dies kostet nach AZ-Informationen mehrere hundertausend Euro, soll aber laut Detlef Sambale, Abteilungsleiter beim Aachener Stadtbetrieb, einen so bis dahin nicht vorhandenen Überblick über alle städtischen Flächen geben, eine Bestandsaufnahme, die die Pflege optimieren lässt.

Mit der Pflege der Aachener Grünflächen ist das nämlich so eine Sache. Gemeinhin gibt es Kritik, wenn Grünstreifen wuchern, Parkwiesen nicht regelmäßig adrett gestutzt werden. Sambale weiß das.

Sogenannte Straßenbegleitflächen in den Außenbezirken und Biotope werden letztlich am seltensten gepflegt - dreimal im Jahr. An den großen Einfallachsen werden die Grünstreifen dagegen häufiger gemäht, in den Kurgebieten Êbesteht die höchste Pflegestufe.

„Jedem liegt das Aussehen der Stadt am Herzen, aber dem Stadtbetrieb sind Grenzen gesetzt”, sagt Marc Wahnemühl, Sprecher des Stadtbetriebs - der personelle und finanzielle Handlungsspielraum sei gering.