Aachen: Nadelöhr Krugenofen: Neue Ampel und Verkehrskadetten im Einsatz

Aachen: Nadelöhr Krugenofen: Neue Ampel und Verkehrskadetten im Einsatz

Nicht dass die eigens „abgestellten“ Verkehrskadetten am neuen Nadelöhr Krugenofen allzu oft Gelegenheit hätten, ein Päuschen einzulegen — im Gegenteil.

Aber: Auch nach den Osterferien fließt das Blech auf der großen Achse zwischen Innenstadt und Burtscheid vergleichsweise reibungslos, betonten die Vertreter der Verkehrswacht am Mittwoch beim Ortstermin zur morgendlichen Rush-Hour.

Einmal mehr müssen sich die Pkw-Piloten die Fahrbahn mit den Arbeitern der Stawag teilen, die dort in den kommenden Monaten Versorgungsleitungen legen. Deshalb wird der Verkehr derzeit zwischen den Einmündungen Sebastianstraße und Neustraße per Baustellenampel geregelt. Anfangs, berichtete Stawag-Sprecherin Corinna Bürgerhausen, gab es daher vor allem Probleme mit der Zu- und Ausfahrt zum großen Rewe-Markt.

Durch gelbe Markierungen sei nun aber gewährleistet, dass der extrem neuralgische Punkt nicht mehr komplett blockiert werde. Überdies habe sich die Kunde vom Großbauprojekt inzwischen offenbar herumgesprochen, zumal die Verkehrskadetten die Pkw-Fahrer auch mit Handzetteln darüber informierten. Gleichwohl sei die Zufahrt zu sämtlichen Geschäften selbstverständlich möglich.

Mit Staus muss dennoch weiterhin gerechnet werden. Die Baumaßnahme soll im Ganzen ein knappes Jahr in Anspruch nehmen — sofern die Archäologen dem Projekt keine allzu großen Zwangspausen verordnen. Immerhin lag der Krugenofen, wie sein Name verrät, dereinst im Zentrum des Töpfer-Viertels.

(mh)
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