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Kollision am Kaiserplatz: Mutmaßliches Autorennen in Aachen endet mit vier Verletzten

Kollision am Kaiserplatz : Mutmaßliches Autorennen in Aachen endet mit vier Verletzten

Am späten Samstagabend hat sich am Kaiserplatz in Aachen ein folgenschwerer Unfall mit mehreren Verletzten ereignet. Der Grund dafür war womöglich ein illegales Autorennen.

Es war kurz vor Mitternacht am späten Samstagabend, als Zeugen zwei PS-starke Autos an der Kreuzung am Hansemannplatz in der Aachener Innenstadt aufgefallen waren. Wie die Polizei am Sonntag berichtete, standen die Wagen zunächst auf der Monheimsallee, die Fahrer beschleunigten und brausten mit hoher Geschwinigkeit über die Heinrichsallee.

Kurz vor der Kreuzung am Kaiserplatz verlor einer der Fahrer bei hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Auto, schleuderte gegen zwei Wagen, die an einer Ampel warteten. Beim Unfallfahrer handelt es sich um einen 18-Jährigen aus Aachen; er blieb unverletzt.

Schlimmer traf es andere: Zwei Frauen – eine 55, die andere 58 Jahre alt –, die als Beifahrerinnen in den an der Kreuzung wartenden Autos saßen, wurden schwer verletzt. Sie mussten mit eine Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Lebensgefahr bestand nicht. Zudem erlitten sowohl der 24-jährige Beifahrer des Unfallfahrers, als auch eine 53-jährige Frau aus Kelmis erlitten leichte Verletzungen.

Da die Polizei das Geschehen als illegales Rennen wertet, wurden der Führerschein und das Auto des 18-Jährigen beschlagnahmt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt. Zwei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, da sie nicht mehr fahrbereit waren. Für die Dauer der Unfallaufnahme regelte die Polizei den Verkehr.

Der Kontrahent des 18-Jährigen, der das andere PS-starke Auto gefahren hatte, hatte sich derweil aus dem Staub gemacht; nach ihm läuft die Fahndung. Sollte es weitere Zeugen geben, die Angaben zum Flüchtigen, zum Fahrverhalten der Beteiligten und zum Unfall machen können, werden diese gebeten, sich unter der Rufnummer 0241/9577-42101 an die Polizei zu wenden.

(red/pol)