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Polizei stoppt Raser: Mit mehr als 100 Sachen über die Wilhelmstraße

Polizei stoppt Raser : Mit mehr als 100 Sachen über die Wilhelmstraße

Die Aachener Polizei kann in der Nacht zu Mittwoch einen 18-jährigen Raser stoppen, der mit mehr als 100 Kilometer pro Stunde über die Wilhelmstraße rast. Glücklicherweise kommt dabei niemand zu Schaden.

Mit mehr als 100 Sachen über die Wilhelmstraße gerast ist ein 18-jähriger Autofahrer in der Nacht zu Mittwoch. Die Polizei konnte ihn stoppen, bevor jemand zu Schaden kam.

Wie die Polizei berichtet, war der Raser einer Zivilstreife gegen 1 Uhr früh aufgefallen, als er mit fünf Personen mit deutlich mehr als 100 Kilometer pro Stunde auf der Wilhelmstraße stadtauswärts unterwegs war. Schon am Kaiserplatz hatten die Beamten den Wagen beobachtet, als er mit laut aufheulendem Motor und durchdrehenden Reifen beschleunigte. Die Polizisten konnten den Wagen an der Ecke Theaterstraße schließlich anhalten. Der Fahrer, ein 18-jähriger Mann aus Aachen, ist erst seit Januar 2020 im Besitz eines Führerescheins. Er wollte vor Ort keine Angaben zur Sache machen.

Neben dem Führerschein wurde auch das Fahrzeug – ein Leasing-Wagen – als Tatmittel beschlagnahmt. Ein Verfahren wegen eines illegalen Autorennens wurde eingeleitet. Zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kam es glücklicherweise nicht.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass auch ein einzelner Autofahrer ein illegales Rennen fahren kann. Laut Paragraph 315d Strafgesetzbuch macht sich nämlich auch derjenige strafbar, der sich mit nicht angepasster Geschwindigkeit und grob verkehrswidrig und rücksichtslos fortbewegt, um eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen.

(red/pol)