Aachen: Mit Geld vom Land mehr Platz für U3-Betreuung

Aachen: Mit Geld vom Land mehr Platz für U3-Betreuung

Mit zusätzlich 100 Plätzen in Kindertagesstätten für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren will sich die SPD nicht mehr zufrieden geben. Schließlich gebe es mehr Geld vom Land.

Weil nämlich das Bundesverfassungsgericht im Zuge des sogenannten Konnexitätsprinzips das Land bei der Finanzierung stärker in die Pflicht nimmt, gehen die Sozialdemokraten davon aus, dass die Kosten der Stadt pro U3-Platz sinken. Mindestens 150 neue Plätze sollten deswegen jährlich einrichtet werden. Auch 200 sind laut Landtagsabgeordnetem und Parteivorsitzendem Karl Schultheis denkbar.

2013 gibt es nämlich einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für die Kinder unter drei Jahren. Und auch die Aachener Ratsmehrheit will sich einem stärkeren Ausbau nicht verschließen. „Wenn es mehr Geld gibt, dann werden wir auch stärker ausbauen”, erklärte Bürgermeisterin Hilde Scheidt (Grüne) für die schwarz-grüne Mehrheit. Die SPD fordert zudem neue Kindertagesstätten. In diesem Punkt sieht Scheidt allerdings keine Defizite in Aachen.