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Aachener Stadtbetrieb: Manipulation beim Verkauf städtischer Autos?

Aachener Stadtbetrieb : Manipulation beim Verkauf städtischer Autos?

Ein Mitarbeiter des Stadtbetriebs soll sich am Verkauf städtischer Fahrzeuge bereichert haben. Das Rechnungsprüfungsamt ist einem entsprechenden Verdacht nachgegangen.

Beim Verkauf von Fahrzeugen der Stadt Aachen soll es zu Manipulationen gekommen sein. Das hat eine Untersuchung des Rechnungsprüfungsamtes ergeben, nachdem dort eine entsprechende Anzeige eingegangen war.

Zuständig für das städtische Flottenmanagement mit Ausnahme der Feuerwehr ist eine Abteilung im Aachener Stadtbetrieb. Ausgemusterte Fahrzeuge und Geräte werden auf der Verwertungsplattform des Bundes, Vebeg, angeboten. Dort gibt es Auktionen, bei denen Fahrzeuge von Bund, Ländern und Kommunen ähnlich wie auf kommerziellen Auktionsseiten versteigert werden. Es gibt bei den Angeboten Bilder und Kurzbeschreibungen.

Ein Mitarbeiter, so das Fazit der Rechnungsprüfer, soll die Beschreibungen dergestalt manipuliert haben, dass die Fahrzeuge und Geräte schlechter dargestellt wurden, als sie in Wirklichkeit waren. Das sollte offenbar mögliche Interessenten von einer Kaufabsicht abhalten oder aber die Gebote niedrig halten. Der Mitarbeiter soll dann mehr als ein halbes Dutzend Fahrzeuge und Geräte selber zu einem Preis ersteigert haben, der vermutlich deutlich unter dem gelegen hat, was eigentlich für die Stadtkasse zu erzielen gewesen wäre.

Ein ausführlicher Bericht folgt.

(stm)