Burtscheid: Lichterfest: Ein besonderer Glanz liegt über Burtscheids Dächern

Burtscheid: Lichterfest: Ein besonderer Glanz liegt über Burtscheids Dächern

Drei Trümpfe beherrschten das Flair in Burtscheid: Lichterglanz, Musik und gute Laune. Hunderte Besucher genossen die hochsommerliche Atmosphäre in den Kurparkterrassen beim Lichterfest.

Sitzgruppen und Stehtische unter Sonnenschirmen schufen lauschige Plätzchen für den Small Talk im Freundeskreis. Getränketheken hier, ein Süßwarenstand und ein Bratwurstimbiss für den kleinen Hunger dort, ergänzten den Service der Gastronomie von Kati und Ralf Bremen.

Die St. Hubertusschützen eröffneten das Lichterfest 2012 bereits am Nachmittag im Glassaal der Kurparkterrassen mit ihrer traditionsreichen Appeltaat-Kermes, an der annähernd 200 Seniorinnen und Senioren teilnahmen. Die älteste Besucherin war 96 Jahre alt und wurde vom 1. Brudermeister Michael Schmitz mit einem großen Blumenstrauß begrüßt. Doch es mundeten nicht nicht nur der Kaffee und die vom Café Esser gestifteten Appeltaatstückchen.

Nein, es wurde auch kräftig mitgesungen bei den Volksliedern, die Ewald Storck auf dem Quetschbüll spielte. „Unsere Schützenbrüder waren alle hoch motiviert dabei, um den Senioren wieder ein paar schöne Stunden zu bereiten”, sagte Joseph Zinken, 2. Brudermeister. Den musikalischen Auftakt á la Kurkonzert gab zwei Stunden lang am Spätnachmittag der Musikzug Hahn. Anschließend unterhielt der Melodie-Express. Werner Spelthahn führte als Moderator durch das Programm, freute sich einerseits über den so zahlreichen Besuch des Lichterfestes.

Dafür waren die in Farbenpracht und mit Akribie ausgelegten Motive eine wahre Augenweide und die jüngsten Burtscheider nahmen sie in ihre Obhut, damit auch kein Lichtlein ausgehe. In ganz neuer Formation, aber stimmungsgeladen wie gewohnt, waren auch die Öcher Stadtmusikanten mit von der Partie, bei deren Partyhits geschunkelt und mitgesungen wurde. Sänger und Büttenredner Wilfried Hauten setzte mit witzigen Pointen noch eins drauf.

Da konnte nur noch der designierte Prinz Thomas II. Sieberichs mit seinem singenden Hofstaat Paroli bieten. Es war eine spektakuläre Feuertaufe, die eine Session voll musikalischer Power verspricht. Der Wahnsinn war ihr Motto dieser Nacht, so jedenfalls bei ihrer Aachen-Hymne „Oche, Oche, Wahnsinn - Oche Alaaf!” Dann erhellte ein faszinierendes Feuerwerk den Himmel.

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