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Lernen und Wohnen an der Eupener Straße in Aachen

Stadtentwicklung : Lernen und Wohnen an der Eupener Straße

Die FH möchte das Areal im Süden der Stadt zu einem modernen Campus entwickeln. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen unterschreibt gemeinsam mit Vertretern der Hochschulen und der Eigentümergemeinschaft einen „Letter of Intent“.

Die FH Aachen hat sich seit vielen Jahren auf dem Gelände der ehemaligen Philips-Forschungslabore an der Eupener Straße etabliert. Nun hat die Fachhochschule das Ziel, die derzeitige Nutzung an der Eupener Straße zu intensivieren und ihren dortigen Campus baulich weiterzuentwickeln. Zur Sicherung der städtebaulichen Qualität hat die Stadt in Kooperation mit der FH ein Werkstattverfahren durchgeführt.

Die Ergebnisse dieses Werkstattverfahrens, aus dem drei Vorschläge für ein städtebauliches Konzept hervorgegangen sind, werden ab Dienstag, 26. Oktober, in einer Ausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und FH-Rektor Bernd Pietschmann werden die Ausstellung um 16.45 Uhr in der FH an der Eupener Straße offiziell eröffnen.

Die Ausstellung ist dann bis zum 12. November, Montag bis Freitag, jeweils von 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr im Gebäude C der FH, Eupener Straße 70 in Aachen, zu sehen.

Und darum geht es: Auf dem Areal soll ein moderner, zukunftsorientierter Campus entstehen, der Raum für Hochschulnutzung mit hochschulbezogener sozialer und gewerblicher Nutzung, aber auch Wohnnutzung, insbesondere für Studierende bietet. Der Campus soll sich zum Quartier hin öffnen und durch neue Wegeverbindungen die öffentliche Wahrnehmung, Zugänglichkeit und Nutzung des Geländes fördern. Bei den künftigen Entwicklungen bleibt die historische Parkanlage mit dem alten Baumbestand ebenso wie die Denkmäler als Kernelemente des Parks erhalten. An die künftige Freianlagenplanung sollen, so schreibt die Stadt, hohe Qualitätsanforderungen in funktionaler, gestalterischer, aber insbesondere auch stadtklimatischer Hinsicht gestellt werden.

Der Planungsausschuss hatte diese zwischen der Stadt, der Fachhochschule und der Grundstückseigentümerschaft gemeinsam erarbeiteten Ziele im März 2021 beraten und die Unterzeichnung eines „Letter of Intent“ beschlossen.

Oberbürgermeisterin Keupen und Rektor Pietschmann werden den „Letter of Intent“ gemeinsam mit Stadtbaurätin Frauke Burgdorff und FH-Kanzler Volker Stempel sowie Vertreter der Grundstückseigentümerschaft am 26. Oktober offiziell unterzeichnen.

Die Öffentlichkeit ist eingeladen, an der Ausstellungseröffnung teilzunehmen und sich in der Ausstellung über die Ergebnisse der Ideenwerkstatt zu informieren. Für den Besuch der Veranstaltung und der Ausstellung gilt grundsätzlich die Maskenpflicht. Ebenso sind die 3G-Regeln (geimpft, getestet oder genesen) einzuhalten. Der Nachweis darüber ist bereitzuhalten, es wird stichprobenartig kontrolliert.

(red)