Leistungsschau der regionalen Wirtschaft startet in der Soers

Euregio Wirtschaftsschau : Frische Ideen für Garten und Küche – mit Überraschungsbesuch von Heino

Die Euregio Wirtschaftsschau startet bei bestem Wetter in der Aachener Soers. Sowohl unter den Händlern als auch den Besuchern finden sich Wiederholungstäter und neue Gesichter. Und Margareta Ritter, Bürgermeisterin der Partnerstadt Monschau, bringt einen besonderen Überraschungsgast mit.

Nein, ganz so einfach machen es die Mitarbeiter der Monschau-Touristik den Besuchern der Euregio Wirtschaftsschau nicht: Tomate oder Urrezept? Nein: Orange! Wer durch den Monschau-Stand gleich zu Anfang des 20.000 Quadratmeter großen Areals der Euregio Wirtschaftsschau schlendert, muss den Senf-Test machen. Klar, denn die Stadt Monschau präsentiert sich in diesem Jahr als Partnerstadt der großen regionalen Verbrauchermesse. Und auch neben dem Senf aus Monschau gibt es in diesem Jahr für die Messebesucher viele frische Ideen.

Erstmals dabei – und damit einer von mehr als 320 Ausstellern – ist die Bleiberger Fabrik aus Aachen. Sibylle Keupen und ihr Team verkaufen Gartenstühle. Aber auch hier müssen die Besucher erst etwas tun, bevor sie sich gemütlich hinsetzen können. „Die Mitglieder des Round Table 58 Aachen haben Bauteile für die Gartenstühle vorbereitet, um unsere Arbeit zu unterstützen“, erzählt sie. Die Bausätze können dann individuell gestaltet und zusammengebaut werden.

Ebenfalls neu auf der Wirtschaftsschau ist Velocity. Gleich am Anfang des Geländes wurde eigens für die Euregio Wirtschaftsschau eine Ladestation aufgebaut, um den Besuchern das Prinzip des E-Bike-Verleihs zu erklären.

Kochen sich in die Herzen der Messebesucher: Anke Capellmann (l.) und Katja Esser von Dreiländerschmeck. Foto: ZVA/Harald Krömer

Pikanter Duft steigt in Halle 13 in die Nase der Messebesucher: Hier brutzeln Katja Esser und Anke Capellmann vom Kochblog Dreiländerschmeck.de Fikadellen Lütticher Art für die Besucher. 80 Stück sind rappzapp verputzt, das Rezept zum Nachkochen gibt es gleich dazu. „Wir kochen an allen Messetagen live“, verrät Anke Capellmann. Der Fokus liegt dabei auf traditionellen Rezepten aus der gesamten Euregio – passend zur Messe.

„Die meisten unserer Aussteller sind Wiederholungstäter, genau wie unser Messepublikum“, verrät Janou Müller-Beuermann, Pressesprecherin der Euregio Wirtschaftsschau. Die Interessengemeinschaft Eilendorf ist auch wieder mit einem großen Stand vertreten. Doch es kommen auch immer wieder neue Firmen und Institutionen in die Soers, um ihre Waren und Dienstleistungen anzubieten. „Langweilig wird es also nie.“ Um alles in Ruhe anschauen zu können, empfiehlt die Expertin, mindestens drei Stunden Zeit mitzubringen.

Schlager-Ikone Heino bei der 33. Euregio Wirtschaftsschau

Keine Langeweile in der Eifel

Dass keine Langeweile aufkommt, das verspricht auch Margareta Ritter den Besuchern der pittoresken Altstadt. „Wir sind auf die Wirtschaftsschau gekommen, um uns als Kulturstandort zu präsentieren“, so die Monschauer Bürgermeisterin. Das Monschau Festival, das es seit mittlerweile 20 Jahren gibt, habe sich in dieser Zeit neu erfunden, vom reinen Klassik-Festival zum vielseitigen Musikfestival. Wie vielseitig, demonstriert Ritter gleich auf der Euregio Wirtschaftsschau: Sie hat Heino, der sich derzeit auf großer Abschiedstournee befindet, samt Ehefrau im Gepäck. Der Schlagersänger aus Bad Münstereifel wird im August in Monschau auftreten.

Als Vertreterin der Stadt Aachen macht sich Bürgermeisterin Hilde Scheidt ein Bild von dem zehntägigen Event in der Soers: „Die Euregio Wirtschaftsschau ist Aachens Antwort auf Amazon“, sagt sie.

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